Berlin hat die größte Auswahl zur Verfügung

von Redaktion

Zahlreiche internationale Topstars treten am Wochenende beim Final-Four in Kolbermoor auf

Kolbermoor – Das kommende Wochenende bietet nicht nur Tischtennissport auf allerhöchstem Niveau, es ist sozusagen auch ein Treffen der Topstars. Alle zwölf Mannschaften werden versuchen, beim Final-Four in Kolbermoor ihre besten Spielerinnen vorzustellen.

Die Gäste aus Berlin haben bekanntlich die größte Auswahl an Akteurinnen zur Verfügung. Man darf natürlich darauf gespannt sein, ob Xiaona Shan bei den deutschen Pokalmeisterschaften am Start ist. Die mehrfache Europameisterin im Doppel und mit der Mannschaft war seit Bestehen des deutschen Pokalwettbewerbs immer am Start und kam bislang auf eine Bilanz von 44:5 Siegen. Nicht zu vergessen ist Nina Mittelham. Die 29-jährige Nationalspielerin ist seit 2018 beim TTC Berlin tätig und kann sowohl national wie auch international eine Fülle von Titeln vorweisen. 2018 gewann sie mit Kristin Lang bei der Europameisterschaft den Titel im Doppel. Ebenso wurde sie zuletzt mit der Mannschaft Europameister.

Auch der TSV Dachau 65 kann mit Weltklasse aufwarten. Neben Seoyoung Byun ist es vor allem Sabine Winter, die immer wieder für Furore sorgt. In der Bundesliga steht ihre Bilanz bei 11:0 Siegen. International kann die 33-jährige Nationalspielerin, die auch schon für den SV DJK Kolbermoor an der Platte stand, unter anderem darauf verweisen, zahlreiche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei Europameisterschaften sowie Weltmeisterschaften geholt zu haben.

Orawan Paranang gibt beim TSV Langstadt den Takt vor. Die thailändische Nationalspielerin vertrat ihr Land bei den Olympischen Spielen. Bei den Südost-Asienmeisterschaften 2021 gewann sie drei Goldmedaillen.

Die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim verfügt über eine sehr ausgeglichene Mannschaft, wobei neben Elena Kuzmina Qi Shi herausragt. Die aus China stammende, aber die deutsche Staatsbürgerschaft besitzende Spielerin ist ein wichtiges Puzzleteil bei den Damen aus Rheinland-Pfalz.

In der Meisterschaft lief es für den deutschen Meister TTC Weinheim bislang noch nicht nach Wunsch, obwohl man neben Yuan Wang mit Tung-Chuan Chien eigentlich eine Topspielerin an Position eins sein Eigen nennen kann. Mit Veronika Matiunina hat man einen prominenten Neuzugang verpflichtet.

Beim ESV Weil/Rhein steht natürlich Anna Hursey an erster Stelle. Die Waliserin trat bereits als Zehnjährige in einem Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft an. 2025 gewann sie mit der Berlinerin Mia Griesel bei der Jugend-Europameisterschaft Gold im Doppel.

Aber auch in den zweiten und dritten Ligen sind etliche Spielerinnen, die ihr Land bei internationalen Veranstaltungen vertreten, mit von der Partie. Dass man in Kolbermoor überaus glücklich ist, dem Publikum Topstars von internationalem Format gebündelt präsentieren zu können, versteht sich fast schon von selbst.

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