Riesa – Manuel Lettenbichler ist bekanntlich der König des Hard-Enduro-Rennsports. Der Kiefersfeldener dominiert die Rennserie bereits seit Jahren nach Belieben. Fünf Weltmeistertitel durfte Lettenbichler bereits feiern. Dass aber auch ein Ausnahmekönner wie der 27-Jährige anscheinend nicht alles kann, zeigt aktuell die Weltmeisterschaft im SuperEnduro. Nach dem insgesamt nur achten Platz beim Auftakt in Gliwice in Polen konnte Lettenbichler auch beim „Heimrennen“ in Riesa nur den sechsten Rang erreichen.
Immerhin zeigte sich der Hard-Enduro-Weltmeister in den einzelnen Rennen stark verbessert. Mit einem vierten, einem fünften und einem sechsten Platz in den drei Finalläufen sammelte Lettenbichler 34 Punkte – und damit neun Zähler mehr als beim Auftakt. Den Sieg holte sich erneut der Brite Billy Bolt, der alle Rennen gewann und insgesamt 63 Punkte holte. Hinter ihm landeten sein Landsmann Jonny Walker (45 Punkte) und der Spanier Josep Garcia (42).
Nächste Station: Bilbao
Die nächste Chance auf einen Platz auf dem Podium hat Lettenbichler am Samstag, 17. Januar. Dann findet die dritte Runde der WM im spanischen Bilbao statt.obe