Bad Aibling – Nach dem überraschenden 7:4-Auswärtserfolg Mitte Dezember haben die Landesliga-Eishockeyspieler des EHC Bad Aibling auch ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten Wanderers Germering mit 6:3 gewonnen.
Die Aibdogs kassierten bereits nach 23 Sekunden sowie in der fünften Minute zwei Gegentore. Schlechtes Aufbau- und Passspiel sowie zwei Überzahlsituationen, bei denen man sich nicht im Angriffsdrittel festsetzen konnte, prägten fast das gesamte erste Drittel. Erst zwei Minuten vor Drittelende bediente Patrick Fritz Mittelstürmer Marcel Schulz, der zum 1:2 traf. Nur eine gute Minute später fiel der Ausgleich: Einen Schuss von Kilian Leicher fälschte Ethan Koskelainen ins Germeringer Tor ab.
Im zweiten Drittel war dann Aibling viel besser im Spiel. In der 24. Minute beförderte Koskelainen während einer Germeringer Strafzeit einen abgewehrten Schuss von Martin Hracek zur 3:2-Führung ins Tor. In der 35. Minute bediente Thomas Neumaier im Powerplay Kapitän Christoph Gottwald, und der hämmerte den Puck zum 4:2 ins Netz. Zwei Minuten vor Drittelende schickte Maxi Mayer in der neutralen Zone Martin Hadersbeck, der das 5:2 besorgte.
„Im dritten Drittel war die Vorgabe klar: Wir wollten hinten weiterhin gut stehen und wenig zulassen“, so Trainer Sebastian Stuffler. Dies gelang den Aibdogs gut, abgesehen vom dritten Germeringer Tor. Aibling überstand noch eine Strafzeit unbeschadet, 43 Sekunden vor dem Ende erzielte Florian Fischer den 6:3-Endstand ins leere Tor. „Den Start haben wir uns natürlich anders vorgestellt, aber wir haben mittlerweile das Selbstvertrauen, Spiele drehen zu können“, zeigte sich Stuffler erfreut. Das nächste Heimspiel der Aibdogs ist am 23. Januar um 19.45 Uhr gegen den SC Forst.sth