Gastgeber waren abgeklärter

von Redaktion

Wasserburgs Basketball-Damen brauchen wesentlich mehr Konstanz

Stuttgart – Der TSV Wasserburg hat in der 2. Basketball-Bundesliga Süd der Damen eine Auswärtsniederlage bei Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart hinnehmen müssen. Trotz einer engagierten Leistung unterlagen die Innstädterinnen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mit 61:71 (27:35). Ausschlaggebend war dabei eine Schwächephase im zweiten Viertel, in der sich die Gastgeber erstmals etwas deutlicher absetzen konnten.

Wasserburg startete ordentlich in die Partie und zeigte von Beginn an, dass man in Stuttgart konkurrenzfähig auftreten wollte. Mit einer konzentrierten Verteidigungsleistung und geduldig vorgetragenen Angriffen hielten die Gäste die Begegnung zunächst offen. Zwar nutzte der MTV kleinere Unachtsamkeiten konsequent aus, doch Wasserburg blieb in Schlagdistanz und ging mit einem knappen 16:18-Rückstand in die erste Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt erhöhte der MTV Stuttgart das Tempo und setzte Wasserburg vor allem mit schnellem Umschaltspiel unter Druck. Einige Ballverluste und nicht verwertete Abschlussmöglichkeiten aufseiten der Gäste führten dazu, dass die Stuttgarter ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Wasserburg versuchte, mit taktischen Anpassungen gegenzusteuern, fand offensiv jedoch nicht immer die richtigen Lösungen. Zur Halbzeitpause lag der TSV daher mit 27:35 zurück.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Wasserburg zunächst deutlich verbessert. Die Mannschaft agierte aggressiver in der Defensive und zwang den Gastgeber zu schwierigen Würfen. Im Angriff erspielten sich die Gäste nun bessere Optionen und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich. Dennoch gelang es nicht, den Abstand entscheidend zu reduzieren, sodass es mit einem 43:51 aus Wasserburger Sicht in das Schlussviertel ging.

Im letzten Spielabschnitt kämpfte der TSV weiter um den Anschluss. Mehrfach bot sich die Gelegenheit, das Spiel noch einmal spannend zu gestalten, doch Stuttgart zeigte sich in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Wichtige Treffer von außen sowie eine konsequente Chancenverwertung unter dem Korb sicherten den Hausherren letztlich den 71:61-Erfolg.

Ein kleiner Trost bleibt den Damen vom Inn: Sollte es bei möglicher Punktgleichheit in der Tabelle zu einem direkten Vergleich der beiden Teams kommen, haben die Innstädterinnen zumindest diesen für sich entschieden. Um künftig erfolgreicher zu sein, wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konstante Leistungen abzurufen und kritische Phasen besser zu überstehen.

Es spielten: Isabella Klose (7 Punkte, 3 Rebounds), Flo Kronast, Migena Kqiku, Alejandra Mastral (18 Punkte), Neseya Parker-Williams (15 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals), Tess Santos (13 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists), Manuela Scholzgart (2 Punkte, 3 Assists), Hayley Smith (4 Punkte, 10 Rebounds), Patricia Walz (2 Punkte) und Ira Weymar.

Artikel 4 von 11