Freude über eine „richtig starke Teamleistung“

von Redaktion

Skilanglauf-Auswahl des Stützpunkts überzeugt beim Deutschlandpokal am Arber – U-16-Trio schafft es ins Sprint-Finale

Arber – Über eine „richtig starke Teamleistung“ durften sich die Skilangläufer des Stützpunkts Ruhpolding beim Deutschlandpokal im Hohenzollern-Skistadion am Arber freuen. „Die Leistungsträger haben abgeliefert, die ‚Mittleren‘ zum Großteil positiv überrascht“, fasste der Leitende Stützpunkttrainer Marcel Puchinger die Leistungen zusammen.

Bei den vom SC Zwiesel ausgerichteten Wettkämpfen „waren die Bedingungen hervorragend. Es war kalt und es gab Neuschnee. Zum ersten Mal seit über einem Jahr konnten wir mit Hartwachs laufen – so, wie man es sich als Skilangläufer vorstellt“, freute sich Puchinger. Auch das interne „Grobziel“ des ersten Tages wurde erreicht. Alle 24 Jugendlichen erreichten nach dem Prolog die Heats der besten 30 Athleten.

Bei der Jugend U 16, die in diesem Winter erstmals mit im Deutschlandpokal dabei war, kam Vinzenz Aschauer (SC Vachendorf) beim Sprint (Klassische Technik) ins Finale und wurde Fünfter. Im Prolog überzeugte zudem Florian Witthauer (SV Oberteisendorf) als Vierter, letztlich belegte er den elften Platz. „Gerade für die jüngeren Jahrgänge der U 16 war das ja ein neues Format, in den Heats zu sechst zu laufen“, verdeutlicht der Trainer die Herausforderung. Die weiteren Platzierungen: 14. Quirin Galland, SLV Bernau; 20. Josia Lindauer, SC Ruhpolding.

In der U 18 waren Luis Apel (TSV Marquartstein/10.) und Veit Reithmeier (SC Bergen/15.) stark, Rang 18 gab es für Felix Egger (SV Oberteisendorf) und Platz 20 für Maximilian Moosleitner (WSV Aschau). Michael Steinmaßl vom SV Oberteisendorf (29.) überzeugte im Prolog (23.).

Sogar noch besser machte es die weibliche Jugend – insbesondere die U 16. Selina Ortner (3.), Emilia Flatscher (5.) und Laura Klinger (alle SV Oberteisendorf/6.) hatten es alle ins Finale geschafft. Bei Flatscher, die im Sommer mehrmals erkrankt war, war dies eine positive Überraschung. Sehr erfreulich war auch der elfte Platz von Ella Brantsved (TSV Marquartstein). Hinzu kamen: 22. Johanna Geierstanger, SC Ruhpolding; 23. Stefanie Mayer, TSV Siegsdorf; 24. Anna Kocheise, WSV Aschau; 25. Emma Rothe, SV Oberteisendorf; 26. Jessica Goldhahn, SC Ainring; 27. Celina Scheck, SC Eisenärzt.

In der U 18 war Viola Danzer (SC Ainring/5.) „richtig stark. Schließlich war sie die Zweitbeste ihres Jahrgangs“, verdeutlichte Puchinger. Rang neun von Sofie Feldmeier (WSV Aschau/CJD) war nach ihrer schwierigen Vorsaison sehr erfreulich. Antonia Schramm (WSV Aschau/16.), die normalerweise in den USA weilt, war zu Besuch und mischte gut mit. Hinzu kamen: 27. Noemi Lindauer, SC Ruhpolding; 30. Paulina Hammann, SV Oberteisendorf.

Im gemeinsamen Wettkampf von U 20 und Herren wurde Lorenz Hasenknopf (WSV Bischofswiesen) Achter, und vor Justin Goldhahn (SC Ainring/11.) „waren fast nur Profis“, hebte der Trainer hervor. Hannah Huber (TSV Stein/St. Georgen/CJD) wurde bei den Damen Dritte und damit beste U-20-Athletin. Magdalena Richter (SC Hochvogel München/4.) überzeugte ebenfalls. Rang 16 gab es für Daniela Brandner (WSV Bischofswiesen/CJD).

„Der Hammer“ war tags darauf der zweite Platz von Vinzenz Aschauer (SC Vachendorf) im Skating-Wettkampf der U 16 über 7,5 Kilometer. Auch mit Quirin Galland (SLV Bernau/8.) und Florian Witthauer (SV Oberteisendorf/9.) war Puchinger absolut zufrieden. Josia Lindauer (SC Ruhpolding/16.) war zwei Wochen vor dem Rennen immer wieder kränklich, „seine Leistung war auch okay.“

Fast „unglaublich“ sei auch Luis Apels zweiter Platz (Erster des Jahrgangs 2009) in der U 18. Über zehn Kilometer „ist er gleich aggressiv los. Ich hatte zunächst Bedenken, ob er das hohe Tempo durchhalten kann. Aber er hat es geschafft“, lobte Puchinger. Auch Veit Reithmeier (7. und damit 4. im Jahrgang) „ist auf einem sehr guten Weg.“ Für Maximilian Moosleitner (WSV Aschau/12.) lief es solide, „aber er hat wohl schon eine Krankheit ausgebrütet, bereits am Abend hatte er Fieber“, berichtete der Coach. Die weiteren Ergebnisse: 27. Alex Naujokat, WSV Aschau/CJD; 36. Michael Steinmaßl; 43. Leo Schillinger; 45. Felix Egger, alle SV Oberteisendorf.

In der weiblichen U 16 hatte Laura Klinger vom SV Oberteisendorf als Vierte nur gut zehn Sekunden Rückstand auf einen Podestplatz. Auch Selina Ortner vom SVO (5.), Johanna Geierstanger (SC Ruhpolding/8.) und Celina Scheck (SC Eisenärzt/9.) zeigten sich in starker Verfassung. Emilia Flatscher (17./SVO) und Jessica Goldhahn (SC Ainring/18.) präsentierten sich ordentlich. Die weiteren Ränge: 19. Stefanie Mayer, TSV Siegsdorf; 25. Anna Kocheise, WSV Aschau; 26. Emma Rothe, SV Oberteisendorf.

In der U 18 präsentierten sich Viola Danzer (8. und damit 3. ihres Jahrgangs) sowie Sofie Feldmeier (11.) „ordentlich“. Platz 17 gab es für Antonia Schramm (WSV Aschau), Rang 19 für Noemi Lindauer (SC Ruhpolding). Rang 26 verbuchte Paulina Hammann (SVO).

Bei Herren/U 20 gewann Stützpunkt-Athlet Tobias Buschek (SC Furth im Wald). „Er kommt immer besser in Form“, freute sich Puchinger. Dagegen kämpft Lorenz Hasenknopf (8.) noch um seine Form, „weil er im Spätherbst ungefähr acht Wochen krank war. Er braucht einfach noch Zeit.“

Bei den Damen war vor allem Magdalena Richter (SC Hochvogel München) als Zweite stark, Dritte wurde Sophie Lechner (TSV Marquartstein). Der neunte Platz von Hannah Huber als beste U-20-Athletin „war solide“. who

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