Wasserburg – In der Badria- Halle wartet am heutigen Samstag um 18 Uhr ein echtes Topspiel auf die Basketballfans. Der TSV 1880 Wasserburg empfängt mit dem USC BasCats Heidelberg eines der formstärksten Teams der 2. Bundesliga Süd der Damen. Für die Innstädterinnen ist es nicht nur ein prestigeträchtiges Heimspiel, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, im Kampf um die noch möglichen Play-off-Plätze Boden gutzumachen.
Das Hinspiel in Heidelberg ist noch in guter Erinnerung – allerdings aus Sicht des TSV keine positive. Mit 73:80 musste sich Wasserburg damals geschlagen geben. Über weite Strecken hielt das Team gut mit, zeigte vor allem offensiv ansprechende Phasen, ließ jedoch in entscheidenden Momenten die nötige Konsequenz vermissen. Heidelberg nutzte diese Schwächen eiskalt aus und sicherte sich am Ende verdient den Heimsieg. Genau dieses Spiel dient nun als zusätzliche Motivation für die Revanche vor eigenem Publikum.
Die Rollen scheinen auf dem Papier klar verteilt. Die USC BasCats reisen als Tabellenzweiter an und haben mit neun Siegen aus zwölf Spielen bislang eine starke Saison hingelegt. Die Mannschaft präsentiert sich äußerst ausgeglichen, tritt taktisch diszipliniert auf und kann in engen Phasen immer wieder zulegen. Wasserburg hingegen rangiert aktuell auf Platz sieben, mit sechs Siegen aus ebenso vielen Niederlagen. Dennoch ist der Abstand zu den vorderen Rängen überschaubar – und damit auch die Hoffnung auf einen Play-off-Platz noch nicht begraben.
Gerade deshalb kommt dem Heimspiel in der Badria- Halle große Bedeutung zu. Mit einem Erfolg gegen eines der Spitzenteams könnte der TSV nicht nur wichtige Punkte sammeln, sondern auch Selbstvertrauen für die entscheidende Saisonphase tanken. Voraussetzung dafür wird eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit sein. Defensiv gilt es, kompakter zu stehen als im Hinspiel und den Heidelbergerinnen möglichst wenige einfache Abschlüsse zu erlauben. Offensiv möchte Wasserburg das eigene Tempo nutzen und den Heimvorteil spürbar machen.
Die Unterstützung der Fans könnte dabei erneut zum wichtigen Faktor werden. In der Badria-Halle hat Wasserburg in dieser Saison bereits mehrfach gezeigt, wozu das Team fähig ist, wenn Intensität, Einsatz und Spielfreude zusammenkommen.
Nach dieser Partie steht für den TSV ein spielfreies Wochenende an – Zeit, um durchzuatmen und sich neu zu fokussieren. Ende Januar geht es dann weiter, wenn die Reise nach Dillingen an der Saar ansteht. Doch zunächst gilt der volle Fokus dem Duell gegen Heidelberg: Mit einer starken Vorstellung soll die Revanche gelingen und der Traum von den Play-offs weiterleben.