SV Ostermünchen holt erstmals Gold

von Redaktion

Friedrich Eder, Marinus Krabichler sowie Marinus und Isidor Baumann feiern Titelgewinn in Waldkraiburg

Waldkraiburg – Bei den deutschen Stocksport-Meisterschaften der Jugend und Junioren im Mannschaftsspiel auf Winterbahnen hat nur der TSV Niederviehbach seinen Titel verteidigt. In der WM-Arena Waldkraiburg setzten sich zudem der SV Ostermünchen, der TSV Kühbach und der EC Lampoding die Krone des Eisstocksports auf.

Die U14-Schüler Friedrich Eder, Marinus Krabichler sowie Marinus und Isidor Baumann holten den allerersten deutschen Meistertitel im Mannschaftsspiel für den SV Ostermünchen. Nach der Vorrunde lag man zwar noch hinter dem EC Sondorf, diesen bezwang man aber im Qualifikationsspiel 1 des Page-Play-off-Finals mit 5:2. Nachdem Benedikt Schneider, Moritz und Simon Eiglmeier mit dem gleichen Ergebnis ihre zweite Chance gegen den FC Untertraubenbach verspielten, kam es im Finale zum Duell Oberbayern gegen Oberpfalz. Und wieder zeigte Ostermünchen ein starkes Spiel und bewies Nervenstärke. Am Ende gewann der SVO mit 5:3 gegen die FCU-Schützen Michael Zapf, Emma Spannfellner und Kilian Batzl. Bronze ging an Sondorf. Für den Vorrundendritten SC Zell blieb in der Besetzung Lukas Heinze, Dominik Öttl, Jakob Fehlner und Leon Pickl am Ende nur der vierte Platz. Mit dieser Goldmedaille hat der vierfache deutsche Weiten-Meister seine nationale Winterbilanz auf fünf Goldene hochgeschraubt. Titelverteidiger EC Eintracht Aufham kam nicht über den sechsten Platz hinaus.

Keine Veränderungen im Vergleich Vorrunde zu Endergebnis gab es bei der Jugend U16. Der TSV Kühbach hatte den Wettbewerb eigentlich im Griff. Da Jonas Krepold, Maximilian Filgertshofer, Ilyas Baumgartner, Maximilian Neumaier und Luca Hunner im Finale gegen den EC Perkam allerdings eine komfortable Führung noch aus der Hand gaben, wurde es noch mal richtig spannend. Am Ende retteten sich die Schwaben mit 6:5 ins Ziel. Bei der unterlegenen Moarschaft aus dem Landkreis Straubing-Bogen war die Enttäuschung zunächst groß. Nach kurzer Zeit realisierten Finn Schötz, Florian Kapfelsperger, Hannes Marklseder, Jonas Engl, Ludwig Peringer und Severin Krehbiel aber, dass die Vizemeisterschaft der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins ist. Dank der besseren Vorplatzierung erkämpfte sich der SV Kay mit Rebekka Fuchs, Anna Jäger, Tobias Steidle, Eva und Juliane Englschallinger mit einem 6:6 im Ausscheidungsspiel gegen den SV Schechen mit Sebastian Grießer, Markus Franz, Florian und Sebastian Neumeier den dritten Platz.

Der U16-Vorjahressieger SC Zell hatte sich heuer bereits bei der U19 zu behaupten und wurde dort Vierter. Auch hier gibt es mit dem EC Lampoding einen neuen deutschen Meister. Simone Reschberger, Florian Schuhbeck, Stefan Langbauer, Anna und Hansi Obermayer lagen zwar nach der Vorrunde hinter dem ESC Rattenbach und verloren auch das Qualifikationsspiel 1 mit 2:7 gegen die Rottaler. Nachdem sie ihre zweite Chance mit einem 7:4-Sieg gegen den Titelverteidiger SV Kay nutzten, erkämpften die Oberbayern gegen die Niederbayern ein 4:4-Unentschieden und behielten im finalen Entscheid per Ringmaßen mit 12:10 die Oberhand. Bitter für Marco Straubinger, Johannes Leibinger, Florian und Martin Kreuzeder, die damit zwar während der gesamten DM kein Mannschaftsspiel verloren, letztendlich aber nur Vizemeister wurden. Bronze ging an den Vorjahres-Champion Kay. Jennifer Winkler, Lukas Steidle, Florian Maier und Alina Schwankner drückten mit einem 5:3-Sieg im Ausscheidungsspiel den TSV Kühbach mit Marc Ziegler, Fabian Schrittenlocher, Younes Baumgartner, Leonie Steber vom Podest.

Nachdem sich die U23 des TSV Niederviehbach bei den bayerischen Junioren-Meisterschaften in Ruhpolding von der U19 des ESC Rattenbach demütigen hat lassen und sich mit Rang zwei begnügen musste, hat er die Machtverhältnisse in Waldkraiburg wieder eindrucksvoll zurechtgerückt. Ohne jeglichen Punktverlust holten Christoph Zehetbauer, Florian Marchl, Tobias Bauern, Jonas und Lukas Huber nach unzähligen Triumphen ihren letzten Nachwuchstitel. Das Quintett aus dem Landkreis Dingolfing-Landau gewann die Vorrunde mit 14:0 Punkten, im Qualifikationsspiel 1 gegen die DJK-SG Ramsau holte man abgebrüht ein 5:5. Als die Niederbayern im Finale wieder auf Fabian Neumaier, Paul Lämmlein, Sebastian Aigner, Philipp Schwarzenbeck und Viktoria Schuhbeck trafen, wurden den Oberbayern mit 8:2 souverän die Grenzen aufgezeigt. Durch einen hauchdünnen Sieg im Ausscheidungsspiel ergatterte der Friedrichshaller SV in der Besetzung Nico Herr, Louis Weeber, Luca Hiller, Markus Glaser und Tim Enderle den dritten Platz. Das Team aus Baden-Württemberg setzte sich gegen die Oberbayern Niklas Fuchs, Jonas Strobl, Bettina und Johannes Maier vom SV Kay mit 6:5 durch.

Schüler U14: 1. EC Sondorf 10:2 Punkte; 2. SV Ostermünchen 8:4, 35:20 Stockpunkte; 3. SC Zell 8:4, 36:26; 4. FC Untertraubenbach 8:4, 32:25; 5. TSV Kühbach 4:8; 6. EC Eintracht Aufham 4:8; 7. ESC Langenargen 0:12. – Page-Play-off-Finale – Qualifikationsspiel 1: Sondorf – Ostermünchen 2:5. – Ausscheidungsspiel: Zell – Untertraubenbach 2:7. – Quali 2: Sondorf – Untertraubenbach 2:5. – Finale: Ostermünchen – Untertraubenbach 5:3.

Jugend U16: 1. TSV Kühbach 12:2, 72:19; 2. EC Perkam 12:2, 56:22; 3. SV Kay 10:4; 4. SC Schechen 6:8, 42:43; 5. EC Kreuzstraßl 6:8, 35:37; 6. EC Prienbach 6:8, 32:48; 7. ESC Rattenbach 4:10; 8. ESC Langenargen 0:14. – Page-Play-off-Finale – Qualifikationsspiel 1: Kühbach – Perkam 5:7. – Ausscheidungsspiel: Kay – Schechen 6:6. – Quali 2: Kühbach – Kay 9:1. – Finale: Perkam – Kühbach 5:6.

Jugend U19: 1. ESC Rattenbach 13:1; 2. EC Lampoding 12:2; 3. SV Kay I 10:4; 4. TSV Kühbach 7:5; 5. SC Zell 5:9; 6. SV Kay II 5:9; 7. DJK-SG Ramsau 2:12; 8. EC Perkam 0:14. – Page-Play-off- Finale – Qualifikationsspiel 1: Rattenbach – Lampoding 7:2. – Ausscheidungsspiel: Kay I – Kühbach 5:3. – Quali 2: Lampoding – Kay I 7:4. – Finale: Rattenbach – Lampoding 4:4/12:8.

Junioren U23: 1. TSV Niederviehbach 14:0; 2. DJK-SG Ramsau 9:5; 3. SV Kay 8:6; 4. Friedrichshaller SV 8:6; 5. TSV Taufkirchen 6:8; 6. SC Reicheneibach 6:8; 7. SV Windberg 3:11; 8. EC Zaundorf 2:12. – Page-Play-off-Finale – Qualifikationsspiel 1: Niederviehbach – Ramsau 5:5. – Ausscheidungsspiel: Kay – Friedrichshall 5:6. – Quali 2: Ramsau – Friedrichshall 11:2. – Finale: Niederviehbach – Ramsau 8:2.

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