Garching an der Alz – Auch beim zweiten Endturnier um die oberbayerische Hallenfußballmeisterschaft für den Nachwuchs hat der TSV 1860 Rosenheim knapp das Nachsehen gehabt. Nachdem sich die A-Junioren im Endspiel im Strafstoßentscheid geschlagen geben mussten, haben die B-Junioren das Finale beim Turnier in Garching an der Alz knapp verloren. Gegen den SV Heimstetten hieß es letztlich 1:2 aus Sicht der Sechziger.
Die Rosenheimer hatten insgesamt ein ordentliches Turnier gespielt. In der Gruppenphase gab es zunächst ein 2:2-Remis gegen den SV Olympiadorf München, es folgte ein 1:0-Erfolg über den FC Schwabing und ein 0:0 gegen den TSV Murnau. Das Viertelfinale war dann eine wackelige Angelegenheit, denn gegen Vize-Kreismeister TSV Bernau musste die Entscheidung vom Punkt fallen. Nach regulärer Spielzeit hieß es 1:1, der Endstand lautete 6:5 für die Rosenheimer. Im Halbfinale trafen die Sechziger erneut auf Murnau, ein Treffer von Yannick Dörfler brachte den Bayernligisten ins Endspiel gegen Heimstetten, das sein Halbfinale mit 1:0 gegen den FC Deisenhofen gewann. Im Finale lag Heimstetten dann mit 2:0 vorne, den Rosenheimern blieb nur noch der Anschlusstreffer von Ion Avdiu.
Inn/Salzach-Kreismeister JFG FC Holzland/Inn holte sich einen Sieg in der Gruppe: Nach einem 0:3 gegen Heimstetten und einem 0:2 gegen den Kirchheimer SC gewann die Holzland-Truppe gegen die FT Starnberg 09 mit 2:0. Dennoch wurde das Viertelfinale am Ende verpasst.
Dort landete der TSV Bernau, der wacker aufspielte und in seinem K.o.-Spiel Pech hatte. In der Gruppe gab es für die Mannen vom Chiemsee drei Unentschieden: ein 1:1 gegen Gastgeber Garching und jeweils 0:0 gegen den SV Ingolstadt-Hundszell und Deisenhofen. Ein Wermutstropfen war sicherlich die schwere Verletzung eines Bernauer Spielers, die auch einen Sanka-Einsatz zur Folge hatte.
Gastgeber TuS Alztal Garching ergatterte gleich zum Auftakt das Remis gegen Bernau, unterlag dann aber Deisenhofen (0:5) und Ingolstadt-Hundszell (0:2) und verpasste das Viertelfinale. Lob für den Auftritt und die Organisation durften die Garchinger aber allemal einheimsen.