Dortmund – Riesenerfolg für die Kadersportlerin Eva Balduzzi: Bei der internationalen NRW-Trophy im Solo-Eistanz in Dortmund hat sie sich Gold bei der integrierten deutschen Meisterschaft im Solo-Eistanz und die Bronzemedaille im Juniorenbereich im hochklassigen internationalen ISU-Wettbewerb mit 30 Starterinnen aus neun Nationen geholt.
Der Soloeistanz ist eine offiziell anerkannte Wettkampfkategorie der Internationalen Skating Union (ISU).
Er überträgt die Kernelemente des traditionellen Eistanzes auf Einzelstarter. Mit der Anerkennung durch die ISU erhält der Soloeistanz internationale Vergleichbarkeit, klare Regeln und langfristige Entwicklungsperspektiven. Es verbindet sportliche Präzision mit tänzerischer Ausdruckskraft und stärkt die Vielfalt des Eiskunstlaufs. Im Mittelpunkt stehen präzise Kantenarbeit, Rhythmusgefühl, Musikalität und tänzerische Interpretation. Die ISU reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach inklusiveren und flexibleren Wettkampfformen und fördert gleichzeitig die internationale Entwicklung des Eistanzes. Es wird nach dem ISU Judging System bewertet. Technische Elemente, wie zum Beispiel Pirouette und Twizzle werden in Levels eingestuft, zusätzlich fließen Programmkomponenten wie Darstellung, Komposition und Interpretation in die Gesamtwertung ein. Bereits am ersten Wettkampftag konnte Eva Balduzzi auf die Musik“ Let´s Get Loud“ von Jennifer Lopez überzeugen. Mit 57,20 Punkten belegte die Athletin mit der Startnummer 27 im Rhythmustanz den zweiten Platz. In umgekehrter Reihenfolge ging es am nächsten Tag in die Kür auf den Soundtrack Burlesque „Bound to You“, in der sie gefühlvoll erneut ihr hohes sportliches Niveau unter Beweis stellte. In allen Programmkomponenten erhielt sie Wertungen von über sechs Punkten. Zudem bepunkteten alle fünf Wertungsrichter ihre technischen Elemente positiv. Dadurch konnte sich Balduzzi mit deutlichem Vorsprung und neuer persönlicher Bestleistung von 143,65 Punkten international die Bronzemedaille sichern. Es gewann Violet Yan (USA) vor Lily Bakhtiari (GBR). Weitere deutsche Starterinnen belegten die Plätze 24, 26 und 27.
Die Leistungen von Eva Balduzzi unterstreichen ihre deutlich ansteigende Form, nachdem sie während der letzten Saison noch eine Verletzung hatte auskurieren müssen. Der Vergleich mit dem internationalen Wettbewerb in Épinal vor sechs Wochen macht den Fortschritt deutlich. Dort noch unterlegen, ließ sie diesmal mehrere französische Starterinnen hinter sich. Diese Entwicklung belegt ihre kontinuierliche Verbesserung.re