Insgesamt starke Leistungen, ein herausragender Weltrekord und beachtliche deutsche Auftritte – das war der Eisschnelllauf-Weltcup in der Inzeller Max Aicher Arena, der eine letzte Standortbestimmung vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Nagano war. Für das besondere Erlebnis sorgte der Norweger Sander Eitrem (Mitte), der die 5.000 Meter in Weltrekordzeit bewältigte. Es war die erste Bestmarke in Inzell seit 40 Jahren, ansonsten sind ja eher die in höheren Lagen gelegenen Bahnen in Nordamerika für Weltrekorde zuständig. Zwölf Einzel- und zwei Mannschaftsrennen gab es. In den Teambewerben siegten die USA (Herren) und die Niederlande, die deutschen Frauen belegten den dritten Rang. Die weiteren Siegerinnen: Femke Kok (Bild rechts), Joy Beune, Jutta Leerdam, Marijke Groenewoud (alle Niederlande), Kaja Zionek-Nogal (Polen) und Ragne Wiklund (Norwegen). Die weiteren Herrensieger: zweimal Damian Zurek (Polen), zweimal Jordan Stolz (USA), Metodej Jilek (Tschechien) und eben Eitram. Auch die deutsche Mannschaft zeigte auf: Sophie Warmuth wurde über 500 Meter Zweite und Maira Jasch (Bild links) überzeugte auf ihrer Hausbahn mit dem Sieg in der B-Gruppe über 3.000 Meter. Dabei lief sie eine Zeit, die in der A-Gruppe zum dritten Rang gereicht hätte. Fotos Imago images (2), Ernst Wukits