Tim Hronek feiert sechstes Weltcup-Podest

von Redaktion

Skicrosser aus Unterwössen in Veysonnaz Weltcup-Zweiter – Luisa Klapprott (WSV Samerberg) Siebte

Veysonnaz – Dass die Skicrosser des Deutschen Skiverbandes gut erholt aus der Weihnachtspause zurückgekehrt sind, bewiesen sie eindrucksvoll bei zwei Weltcup-Rennen in Veysonnaz in der Schweiz. Mit dabei: die heimischen Skicrosser Tim Hronek (SV Unterwössen) und Luisa Klapprott (WSV Samerberg), beide bereits für die im Februar beginnenden Olympischen Spiele in Cortina qualifiziert.

Während sich Tim Hronek mit den Plätzen 14 und 24 in den Qualifikationsrennen für die beiden Rennen qualifizieren konnte, verpasste Luisa Klapprott mit Rang 17 die Qualifikation für das Damenrennen um einen Platz. „Die Strecke an sich in Veysonnaz war echt cool. Man durfte sich aber echt wenig Fehler erlauben, sonst hat man gleich mal eine Packung bekommen. In der zweiten Quali habe ich dann alle Elemente eigentlich ganz gut getroffen, konnte den Speed von den Abfahrten der Wellen dann bis ins Ziel mitnehmen und war sehr stolz, dass es so gut geklappt hat und ich die fünftschnellste Zeit geschafft habe“, so Luisa Klapprott.

Sechster Weltcup-
Podestplatz für Hronek

Beim ersten Rennen schaffte Hronek den Sprung ins Viertelfinale, wo er im Heat mit Teamkollegen Florian Willmsmann, Jared Schmidt und Chris Del Bosco den dritten Platz erreichte und den Einzug ins Halbfinale knapp verpasste. Am Ende erreichte er den zehnten Platz. Beim Rennen am Tag darauf fuhr sich Hronek ins große Finale und traf dort auf den Kanadier Reece Howden, den Franzosen Melvin Tchiknavorian und den Italiener Simone Deromedis. Vom vierten Rang am Start arbeitete sich Hronek im ersten Drittel der Strecke auf Position zwei vor. Der Unterwössener erreichte damit nach zwei zweiten Plätzen 2016/2017 in Innichen und Sunny Valley, zwei dritten Plätzen 2020 in Megeve und 2021 in Veysonnaz sowie mit dem zweiten Rang im Dezember 2023 in Innichen wieder einen Weltcup-Podestplatz.

Im Damenrennen schaffte Luisa Klapprott den Sprung ins Halbfinale, wo sie in einem starken Heat mit der späteren Siegerin Daniela Maier (SC Urach) auf dem vierten Rang landete. Im kleinen Finale kam Klapprott auf dem dritten Platz ins Ziel, was den siebten Rang im Endklassement bedeutete. „Mit dem Rennen bin ich echt happy“, sagte Klapprott. „Ich habe in jedem Heat gut gekämpft, auch wenn ich mir im kleinen Finale schon ein bisschen mehr erhofft habe. Aber ich hatte nach dem Start mit Marielle Berger Sabatell in der ersten Kurve einen leichten Kampf. Dann hat mir einfach die Geschwindigkeit gefehlt, es ging bergauf und ich konnte nicht mehr so im Windschatten dranbleiben.“

Bereits in der kommenden Woche finden im italienischen Val di Fassa zwei weitere Skicross-Weltcup-Rennen statt, bevor es dann weiter zu den Olympischen Spielen nach Livigno geht, wo die Skicross-Wettbewerbe stattfinden werden.

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