Lechbruck – Die Landesliga-Eishockeyspieler des EHC Bad Aibling haben die „Schneeballschlacht“ im offenen Eisstadion beim ERC Lechbruck mit 6:2 gewonnen.
Der Start ins Spiel war für beide Teams nicht einfach, bei immer stärker werdenden Schneefall war normales Eishockey anfangs so gut wie nicht möglich. Die Aibdogs schafften es aber, sich besser auf die Situation einzustellen, und gingen durch Lukas Golob in Führung. Bad Aibling spielte weiter clever und ging mit der Ein-Tore-Führung in die Drittelpause.
„Im zweiten Drittel wollten wir es ähnlich angehen, denn der Schneefall ließ zwar etwas nach, aber wir waren noch weit weg von normalen Bedingungen“, bemerkte Trainer Sebastian Stuffler. Eine Unachtsamkeit nutzten die Brucker durch Richard Schratt zum 1:1-Ausgleich. Die Kurstädter ließen sich aber dadurch nicht aus der Ruhe bringen und Patrick Fritz traf zum 2:1.
Im Schlussabschnitt gab es dann fast normale Bedingungen und nur noch geringen Schneefall. Lechbruck erwischte den besseren Start und glich durch Paolo de Sousa zum 2:2 aus. Die Aibdogs hatten aber die passende Antwort parat, Kilian Leicher traf zum 3:2. In Überzahl erhöhte Christoph Gottwald dann auf 4:2. Gute zwei Minuten später versenkte Maximilian Mayer den Puck zum 5:2 im Brucker Netz. In der 57. Minute fiel sogar noch das 6:2, Kilian Leicher ergatterte sich die Scheibe vom Gegner und traf zum Endstand. „Wir haben die schwierigen Wetterbedingungen angenommen, uns entsprechend angepasst und am Ende noch mal einen Gang hochgeschaltet. Das war eine richtig starke Leistung. Ich bin extrem stolz auf die Jungs und freue mich, dass wir uns mit dem Sechs-Punkte-Wochenende belohnen konnten“, sagte ein begeisterter Stuffler.
Beim nächsten EHC-Heimspiel am Sonntag tritt vor dem Spiel der Faschingsverein Mangfalltal samt Prinzenpaar und Garde auf. Spielbeginn gegen den ERC Lechbruck ist um 18.45 Uhr. sth