Bad Tölz – Wenn die 14 oberbayerischen Fußball-Schiedsrichter-Gruppen (SG) ihren Hallenmeister ermitteln, dann führt der Weg seit einigen Jahren nicht an der SG Inn vorbei.
2023 wurde man in Altötting Dritter, ein Jahr später in Erding triumphierte die Truppe zum allerersten Mal in der Geschichte des damals 38 Jahre zählenden Max-Klauser-Cups. 2025 am Ammersee wurde man Vizemeister. Und heuer krallte man sich bei der SG Bad Tölz die Futsal-Krone zum zweiten Mal. Dabei verloren die Schützlinge von Chefcoach Thomas Burkhard kein einziges Spiel und kassierten nur ein einziges Gegentor.
Damit rechnete keiner, aber Oliver Kis vertrat den erkrankten Tobias Lehner überragend. Während der Gruppenphase nach dem neuen Champions-League-Modus leistete man sich nur ein 1:1-Unentschieden gegen die SG Ingolstadt. Gegen die SG Dachau wurde klar mit 3:0, gegen München Süd und Chiem jeweils mit 1:0 gewonnen. Als sich im Viertelfinale wieder die Wege mit München Süd kreuzten, schlug die große Stunde von Kis. Nach 0:0 stand die SG Inn im Sechsmeterschießen schon vor dem Aus. Hätte der Münchner Schütze getroffen, wäre das Turnier beendet gewesen. Allerdings hielt der Hexer aus Töging den Schuss und man gewann die Entscheidung vom Punkt noch mit 7:6. Mit diesem Adrenalinschub wurde anschließend das Halbfinale gegen die SG Ammersee/Fürstenfeldbruck mit 1:0 gewonnen, im Finale gegen die SG Erding gaben die Inn-Kicker klar den Ton an und triumphierten mit 3:0.
Zum Team von Chefcoach Thomas Burkhard gehörten Christian Babjar, Christoph Spitale, Luca Hübner, Mahdi Nabbizadeh, Nikola Novak, Oliver Kis, Paul Meier, Philipp Lehner, Raphael Salzberger, Timon Knorr, Novalie und Marvin Bräuniger. Letzterer vom TSV Dorfen wurde als bester Torschütze und bester Spieler des Futsal-Turniers ausgezeichnet.kam