Heimische Leichtathleten schaffen es in die bayerische Elite

von Redaktion

Hallen-Meisterschaften in München: Maximilian Berger aus Tuntenhausen gewinnt den Titel – Acht weitere Medaillen geholt

München – Die regionalen Leichtathleten haben bei den bayerischen Hallen-Meisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U20 in München eine Gold-, vier Silber- und vier Bronzemedaillen gewonnen.

In der Männer-Klasse war Maximilian Berger aus Tuntenhausen der erfolgreichste regionale Starter. Im 3.000-Meter-Lauf der Männer präsentierte er sich in einer überlegenen Verfassung. Mit 8:06,66 Minuten stürmte er im Trikot von Franconia Athletics zielstrebig zum Meistertitel. Bei seinem Triumph unterbot Berger auch das DM-Limit von 8:13,00 Minuten mühelos. Damit schiebt sich der 23-Jährige nun auch auf den vierten Platz in der aktuellen deutschen Jahresbestenliste. Überaus zufrieden ging Michael Eder vom PTSV Rosenheim aus diesem Rennen: Mit 8:53,29 Minuten spurtete er zu einem neuen persönlichen Rekord und wurde Achter.

Der TSV Wasserburg war der erfolgreichste regionale Verein. Im Stabhochsprung der männlichen Jugend U20 kam Michael Schwarz seiner Favoritenrolle diesmal nicht nach: Nach technischen Problemen überquerte er 4,20 Meter und wurde Vizemeister. Sechster wurde hier Johannes Gaßner mit 3,60 Metern. Auch für den U20-Hochspringer Clemens Bleiziffer lief es diesmal nicht ganz glatt: Er überquerte 1,86 Meter und gewann damit „nur“ Bronze. Gleich zwei Mal stand Johanna Anglhuber auf dem Podest in der weiblichen Jugend U20. Draußen bei den bayerischen Winterwurf-Titelkämpfen lieferte sie im Diskuswurf gute 30,09 Meter und wurde damit Vizemeisterin. Im Hallen-Kugelstoßen landete ihr Vier-Kilogramm-Wurfgerät bei 11,38 Metern und zugleich bei einer neuen persönlichen Bestmarke. Der Lohn war die Bronzemedaille. Ihr Traumziel erreichte Sophia Obermayer im Stabhochsprung der weiblichen Jugend U20: Die 17-Jährige überquerte einen neuen persönlichen Rekord von 3,70 Metern und wurde bayerische Vizemeisterin. Das i-Tüpfelchen setzte sie mit dem gelösten DM-Ticket, zumal sie die Norm von 3,60 Metern sicher überquerte. Einen neuen Rekord erreichte sie über 60 Meter Hürden und wurde dabei Fünfte. Schneller war auf der Hürden-Strecke ihre Trainingspartnerin Laura Dirnecker: Als neue Vizemeisterin mit 9,00 Sekunden bewährte sie sich mit einer neuen Bestzeit und der erfüllten DM-Norm. Zwei Spitzenplätze eroberte Lara Mößthaler in der Frauen-Klasse: Im Hochsprung wurde sie Vierte, im Dreisprung-Finale Sechste.

Für den TSV Bad Endorf war Carolina Hammer das Aushängeschild: Über 60 Meter Hürden der weiblichen Jugend U20 kämpfte sie sich zu einem neuen persönlichen Rekord von 9,14 Sekunden und holte Bronze.

Für den SV Schloßberg-Stephanskirchen war Benjamin Seidel der erfolgreichste Starter: Im Stabhochsprung der männlichen Jugend U20 überquerte er eine neue Bestmarke von 4,00 Metern und gewann Bronze – damit feierte er seinen bislang größten Erfolg. In der Männer-Klasse wurde Jakob Schießler Achter. Seine Schwester Anna Schießler landete im Kugelstoß-Finale der weiblichen Jugend U20 auf dem siebten Platz.stl

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