Bad Endorf – In wenigen Tagen ist es so weit: Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina werden eröffnet. Mit 184 Athletinnen und Athleten wird das größte Team Deutschlands der Olympischen Wintersportgeschichte an den Start gehen. Auch 20 Sportlerinnen und Sportler sowie sechs Betreuer der Bundespolizeisportschule Bad Endorf sind vom 6. bis 22. Februar 2026 Teil der deutschen Olympiamannschaft.
Für neun Angehörige der Bundespolizei-Wintersportmannschaft ist es eine olympische Premiere. Etwas anders sieht es für elf Olympioniken aus. Für sie werden es die zweiten, dritten, vierten oder auch fünften Spiele werden. Darunter befinden sich acht Medaillengewinner. Die erfolgreichsten unter ihnen sind Tobias Arlt, der im Rennrodel-Doppelsitzer mit Tobias Wendl sechsmal Gold holte, Bobfahrer Francesco Friedrich, der vier Goldmedaillen sein Eigen nennen darf, sowie Rodler Felix Loch, der sich dreimal über Gold freuen durfte. Loch gehört mit bereits vier Teilnahmen an Olympischen Winterspielen zu den Olympia-Rekordteilnehmern des Team D. Die Bundespolizeisportschule entsendet Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht verschiedenen Sportarten. Bob und Snowboard stellen dabei mit jeweils vier Athletinnen und Athleten das größte Kontingent.
Nach dem bisherigen Saisonverlauf nehmen die Sportler der Bundespolizei in einigen Sportarten eine Favoritenrolle bei der Chance auf Medaillen ein. Aber für das gesamte Team der Bundespolizeisportschule gilt, dass sie mit dem nötigen „Quäntchen Glück“ ein gewichtiges Wort bei den Medaillenvergaben mitreden können. „Die Olympischen Spiele haben ihren eigenen, ganz speziellen Charakter und die zahlreichen Wettbewerbe sind für jede Überraschung gut. Am jeweiligen Wettkampftag muss für unsere Sportlerinnen und Sportler alles perfekt zusammenpassen“, bringt es der Leiter der Bundespolizeisportschule, Polizeidirektor Thomas Leuthardt, auf den Punkt.
Eine Übersicht der Bundespolizei-Sportler sowie -Betreuer:
Bob: Francesco Friedrich, Alexander Schüller, Jörn Wenzel, Neele Schuten, Trainer Norman Dannhauer, Trainer Josef Dostthaler.
Eisschnelllauf: Maira Jasch, Sophie Warmuth, Trainer Helge Jasch.
Skicross: Florian Fischer, Veronika Redder, Daniela Maier, Trainer Paul Eckert.
Rennrodeln: Tobias Arlt, Felix Loch.
Skeleton: Hannah Neise, Jacqueline Pfeifer, Axel Jungk.
Skilanglauf: Pia Fink.
Skispringen: Felix Hoffmann.
Ski Alpin: Trainer Daniel Fischer.
Snowboard: Yannik Angenend, Cheyenne Loch, Elias Huber, Mathilda Scheid, Trainer Christian Hupfauer.
Nordische Kombination: Techniker Toni Schlott.re