Judo-Bronze für Maximilian Osterloher

von Redaktion

KSV-Athlet Dritter bei der „Bayerischen“

Abensberg – Es war einer dieser langen Turniertage, an denen sich die Spreu vom Weizen trennt. In einem mit 26 Athleten stark besetzten Feld der Gewichtsklasse bis 66 kg kämpfte sich Maximilian Osterloher vom KSV Bad Aibling bei der bayerischen Einzelmeisterschaft U18 zu Bronze – eine Medaille, die vor allem auf kluge Taktik, präzise Technik und bemerkenswerte mentale Stabilität fußt.

Eindrucksvoller Einstieg
in das Turnier

Der Einstieg gelang eindrucksvoll: Gegen Maximilian Ehrmaier vom TSV 1861 Mainburg beendete Osterloher den Auftakt vorzeitig nach 40 Sekunden mit einem konsequent angesetzten Wurf. Es folgte ein Nervenstück gegen Julian Kolber (DJK Aschaffenburg). Lange lag Osterloher nach einer kleinen Wertung (Yuko) zurück, blieb im Griffkampf ruhig und drehte die Partie zehn Sekunden vor Schluss zu einer mittleren Wertung. Im Kampf um den Poolsieg gegen Zakhar Khytryi vom SV Blau-Gold Augsburg, dem späteren bayerischen Meister, setzte es die einzige Niederlage.

Die Antwort kam prompt, in der Trostrunde gegen Rune Matthäi vom JC Münchberg erzielte Osterloher zunächst eine mittlere Wertung, setzte sofort nach und vollendete mit einem weiteren kraftvollen Wurf zum vorzeitigen Sieg. Im fünften Duell ließ der Aiblinger seinem Kontrahenten Richard Wolf vom TV Kempten keine Chance. Das „kleine Finale“ um Bronze gegen Said Habib Torah vom SV Blau-Gold Augsburg krönte den Tag: Nachdem Osterloher im Stand die Kontrolle im Griffkampf übernahm, nutzte er einen geblockten Wurfeingang von Torah konsequent aus, übernahm zielstrebig in den Boden und entschied mit einem sauber angesetzten Würger – Aufgabe des Augsburgers, Bronze war gesichert.

Mit fünf Siegen aus sechs Kämpfen steht am Ende nicht nur der Podestplatz zu Buche, sondern auch die Qualifikation für die süddeutsche Meisterschaft.

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