Desaströse zweite Hälfte

von Redaktion

Bruckmühls Handballer verlieren deutlich

München – Bei den Spielen gegen Mannschaften aus dem unteren Viertel der Handball-Bezirksoberliga haben sich für den SV Bruckmühl zuletzt zwei Unentschieden ergeben, gegen die vor der Begegnung noch schlechter platzierte HSG München West wollte man nun auswärts ein Zeichen setzen – dies misslang.

Doch zu Beginn des Spiels zeigte sich schnell, dass dies für die Bruckmühler kein leichtes Unterfangen werden würde. Die HSG präsentierte sich äußert druckvoll und durchschlagskräftig. Zwar hielt auch Bruckmühl im Angriff durchaus stand, man tat sich jedoch in der Summe schwerer, zum Torerfolg zu kommen. In der ersten Hälfte war es insbesondere Mario Lackovic, der auch mit einfachen Toren den eigenen Angriff entlastete. Bruckmühl blieb den etwas konstanter spielenden Münchnern auf den Fersen und reduzierte einen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand auf ein 15:17 zur Halbzeit.

Trainer Rauch motivierte zwar seine Mannschaft enorm, die Bruckmühler hatten an diesem Tag jedoch scheinbar keine Kapazitäten für die Verbesserungsansätze. Denn was nach dem Wiederanpfiff passierte, reiht sich zweifelsohne unter den klar schlechtesten Phasen der bisherigen Spielzeit ein. Mit meist nur wenigen Pässen oder Einzelaktionen hebelten die Münchner die Defensive oft vollständig aus. Und auch im Angriff agierten die Bruckmühler völlig ideen- und kopflos. HSG München West erhöhte binnen 13 Minuten auf 28:18. Zwar hielt man in der Schlussphase dann deutlich besser dagegen und verhinderte eine noch heftigere Niederlage, die Punkte blieben aber in München.

Es spielten: Markus Feldhaus und Daniel Scheffter im Tor, Lorenz Paul (1), Lukas Wessely (3/1), Mario Lackovic (7), Benjamin Schubert (2), Nicolas Wolf (6/1), Alexander Basan (1), Paul Gleissner, Leonid Nikoloski, Simon Todt (2), Stefan Bonleitner, Florian Rupp (2), Manuel Pergelt, Simon Möckl (1).re

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