Auf dem Weg in die Elite

von Redaktion

Sarah Walter wechselte an den Olympiastützpunkt

Brannenburg – Eine lange und erfolgreiche Saison ist für die 19-jährige Triathletin Sarah Walter vom TSV Brannenburg zu Ende gegangen. Dabei musste sie erfahren wie nah Freud und Leid zusammenliegen. Bereits zu Beginn der Saison qualifizierte sich die Flintsbacherin mit einem dritten Platz beim ersten DTU-Wettkampf in Halle für das Junioren-Europacup-Top-Team des Deutschen Triathlonverbandes.

Kurz darauf bestätigte sie diese Normierung mit einem weiteren dritten Platz in Forst in der höchsten nationalen Serie. Nur wenige Wochen später wurde sie erstmals beim Junioren-Europacup in Oltzyn (Polen) eingesetzt und überraschte mit einem starken vierten Platz. Den nächsten internationalen Wettkampf absolvierte Sarah Walter in Wels (Österreich). Dort finishte sie als Achte. Große Enttäuschung herrschte bei ihr nach der deutschen Meisterschaft in Roth, als sie als Fünfte nur sehr knapp die Qualifikation zur Europameisterschaft der Junioren verpasste. Stattdessen startete sie im tschechischen Tabor und belegte nach einer sehr guten Leistung wiederum den vierten Platz.

Walter erreichte in Riga (Lettland) mit dem dritten Platz ihr erstes internationales Podium und wurde als Ersatzstarterin für die Junioren-WM nominiert. Nach einem siebten Platz auf Malta konnte die 19-Jährige nicht an der WM in Australien teilnehmen, da Deutschland keinen weiteren Startplatz erhielt. In der Gesamtwertung des Junioren-Europa-Cups belegte sie den vierten Platz und verfehlte das Podest nur um wenige Punkte.

Dank ihrer starken Saisonleistungen wechselte sie nach dem Abitur an den Olympiastützpunkt in Saarbrücken, wo sie sich seit Anfang des Jahres auf ihre erste Saison im Elitebereich vorbereitet.re

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