Mit der Förderung des Nachwuchses hat vor knapp zehn Jahren die Zusammenarbeit zwischen der Privatmolkerei Bauer und den Fußballern des TSV 1880 Wasserburg begonnen. Daraus hat sich eine sehr enge Partnerschaft entwickelt. Federführend war Markus Bauer, dem der Sport in Wasserburg ein großes Anliegen war. Nach seinem überraschenden Tod kurz vor Weihnachten war es für die Verantwortlichen der Löwen ein großes Anliegen, den Bauer-Hallencup in „Markus-Bauer-Hallencup“ umzubenennen, um ihrem Freund und Förderer ein Denkmal zu setzen. „Wir haben Markus Bauer so viel zu verdanken. Ich hoffe, dass wir den Fußball in seinem Sinne fortführen. Dass wir unser jährliches Hallenturnier nach ihm benennen, war das Mindeste, was wir tun konnten“, so Abteilungsleiter Kevin Klammer. „Der TSV 1880 Wasserburg hat uns diesen Vorschlag unterbreitet – ein Zeichen großer Wertschätzung, für das wir sehr dankbar sind. Wir sind überzeugt, dass Markus sich sehr darüber gefreut hätte. Der Familie Bauer war und ist es stets ein großes Anliegen, den Sport zu fördern, junge Menschen zu begeistern und ihnen Räume zu schaffen, in denen Teamgeist, Fairness und Leidenschaft gelebt werden können“, heißt es in einer Stellungnahme der Familie Bauer und der Privatmolkerei.
Die Innstädter veranstalten bewusst ein regionales Turnier. „Wir haben 43 Vereine mit circa 800 Spielern zu Gast“, berichtet Organisator Helmut Räumer, der weiß: „Alle Mannschaften kommen aus der Region, die Halle wird voll werden. Es ist ein sehr großes Event“. Ab Donnerstagnachmittag, 14 Uhr, steigen bis zum Sonntagabend von den Bambini bis zur U19 Lokalduelle am laufenden Band. Auch in diesem Jahr wollen die Löwen die Spiele wieder im Livestream übertragen. Gespielt wird in allen Altersklassen in zwei Gruppen mit je vier Mannschaften auf einem Spielfeld mit Seitenbande und Toraus.jah