„Für mich ein Luxusproblem“

von Redaktion

Starbulls-Verteidiger Joel Keussen ist zurück auf dem Rosenheimer Eis

Rosenheim – In elf DEL2-Spielen musste Starbulls-Verteidiger Joel Keussen im Januar verletzungsbedingt passen. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Lausitzer Füchse am Freitagabend feierte der 34-Jährige nun sein Comeback. Die OVB-Sportredaktion sprach nach der Heimpartie mit Keussen.

Sie haben nach über einem Monat Verletzung ihr Comeback gegeben. Wie fühlt es sich an, wieder auf dem Eis zu sein?

Ich musste viel Arbeit investieren. Es hat ein bisschen länger gedauert als gedacht, aber es hat sich gelohnt, auch wenn wir uns heute nicht belohnen konnten. Aber diese Atmosphäre auf dem Eis mit den Jungs aufzusaugen, das ist schon was ganz Besonderes.

Am Anfang sind Sie mit Dominik Kolb, dann mit Leon van der Linde in der Abwehr gestanden. Wie ging es Ihnen mit zwei verschiedenen Abwehrpartnern?

Das passiert schon häufiger, dass man rotiert. Der Kolbi kann vorne wie hinten ausgezeichnet spielen. Der Trainer nimmt es natürlich in Anspruch, und ja, ich meine, Kolbi macht einen super Job. Der van der Linde macht auch einen super Job, also für mich ist es ein Luxusproblem!

Gegen Weißwasser hat es nicht gereicht. Was hat nicht so gut funktioniert?

Also erst mal sind wir nicht gut ins Spiel gestartet. Weißwasser war die bessere Mannschaft. Wir sind dann über Kampf ins Spiel gekommen, aber die Effizienz hat gefehlt. Ich will nicht sagen, dass der Wille gefehlt hat, aber ein Stück weit die Verbissenheit, das Ding über die Linie zu drücken.

Jetzt sind es nur noch ein paar Spiele bis bis zu den Play-offs. Die Starbulls stehen auf dem dritten Platz. Auf was achtet man jetzt?

Erst mal wollen wir bis zu den Play-offs noch an einigen Stellschrauben drehen. Aber wir müssen trotzdem Punkte holen und wissen, dass nicht alles von selbst kommt. Wir müssen uns jeden Punkt erarbeiten.

Sie haben nicht viel Zeit, um durchzuschnaufen: Am Dienstag kommt Kassel ins Rofa-Stadion.

Das sind eigentlich die schönsten Zeiten. Weniger Training, viele Spiele, dann auch gegen Topmannschaften. Wer kann da mehr wollen?

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