Rosenheim/Unterföhring – In den Hallenfußballmeisterschaften für den Nachwuchs sind auf oberbayerischer Ebene die letzten Titel vergeben worden. Der Kreis Inn/Salzach ist dabei leer ausgegangen, auch wenn der SV Wacker Burghausen mit zwei Finalteilnahmen durchaus aufhorchen ließ. Gespielt wurde in der Futsalvariante, und zwar in den Hallen in Unterföhring, Mammendorf und Rosenheim, wo eine Meisterschaft im zweiten Versuch ausgetragen wurde.
C-Junioren: Mit drei Mannschaften aus dem Kreis Inn/Salzach sind die Titelkämpfe der C-Junioren in Unterföhring über die Bühne gegangen. Der SV Wacker Burghausen hatte Pech, denn im Finale musste man sich im Strafstoß-Entscheid dem TSV Milbertshofen mit 5:6 geschlagen geben. Im Viertelfinale hatte Burghausen den FC Wacker München mit 5:3 bezwungen, im Halbfinale gab es einen 2:1-Erfolg über den SV Planegg-Krailling, während Milbertshofen das zweite Halbfinale gegen den ESV München mit 1:0 für sich entschied.
In den Gruppenspielen blieb der Wacker-Nachwuchs ungeschlagen: Gegen Planegg-Krailling und den TSV Murnau gab es jeweils 0:0-Unentschieden, gegen den FC Unterföhring (6:1) und die SG Raitenhaslach/ Mehring (2:0) jeweils Siege. Die Spielgemeinschaft aus Raitenhaslach und Mehring war in der Außenseiterrolle, verkaufte sich aber recht ordentlich. Den Niederlagen gegen den SV Wacker (0:2), Planegg-Krailling (0:4) und Murnau (1:4) stand immerhin der 2:0-Erfolg über Unterföhring gegenüber. Für den TSV 1860 Rosenheim kam das Aus nach den Gruppenspielen. Dem 2:0-Erfolg über den SV Waldeck-Obermenzing folgten ein 1:1 gegen den TSV Grünwald sowie zwei 0:1-Niederlagen gegen Milbertshofen und den ESV München.
D-Junioren: Im zweiten Versuch konnten auch die D-Junioren ihren oberbayerischen Meister ermitteln. Beim ersten Mal wurde das Turnier nach den Gruppenspielen abgebrochen, weil ein Wasserschaden in der Halle irreparabel war. Die zweite Auflage wurde nun in Rosenheim ausgetragen – hätte der Bayerische Fußball-Verband dies auch im Vorfeld publik gemacht, dann hätten sicherlich mehr Zuschauer den Weg in die Gabor-Halle gefunden. Der TSV 1860 Rosenheim gewann alle drei Vorrundenspiele: 2:1 gegen Wacker München, 1:0 gegen die DJK Ingolstadt und 2:0 gegen FT Freiham. Im Halbfinale unterlagen die Sechziger dem FC Deisenhofen nach Strafstoß-Entscheid mit 7:8, nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Im zweiten Halbfinale bezwang der FC Ingolstadt 04 die DJK Ingolstadt mit 3:0. Den oberbayerischen Titel holte sich der FC Ingolstadt durch ein 3:0 über Deisenhofen, die Sechziger belegten nach einer 0:2-Niederlage im Platzierungsspiel gegen die DJK Ingolstadt den vierten Rang.
E-Junioren: In Mammendorf waren der TSV 1860 Rosenheim und der SV Wacker Burghausen am Start. Die jungen Wackerianer schafften es bis ins Endspiel, wo man sich dann der DJK Ingolstadt mit 0:2 beugen musste. In den Gruppenspielen lief es zunächst noch nicht so, denn dem 0:0 gegen den Kirchheimer SC und dem 2:1-Erfolg über den TSV Murnau folgte eine 1:2-Niederlage gegen die DJK Ingolstadt. Im Viertelfinale behielt Burghausen dann gegen den SV Manching mit 2:1 die Oberhand, das Halbfinale gegen den Post-SV München wurde eine enge Angelegenheit, die am Ende aber mit 8:7 nach Strafstoß-Entscheid für den SV Wacker endete. Auch der TSV 1860 Rosenheim kam bis ins Halbfinale. Die Sechziger gewannen alle drei Vorrundenspiele: 3:0 gegen den SV Ampertal Palzing, 2:0 gegen den Post-SV München und 4:1 gegen den SV Mammendorf. Im Viertelfinale trafen die Rosenheimer auf den TSV München-Solln und siegten dort mit 3:0. Im Halbfinale kam dann gegen den späteren Sieger DJK Ingolstadt mit 1:2 das Aus. Den Sechzigern blieb noch das Spiel um den dritten Rang, das aber gegen den Post-SV München mit 0:2 verloren ging.tn