Oberwiesenthal – Trotz einiger Turbulenzen haben die heimischen Nachwuchsbiathleten beim Deutschlandpokal in Oberwiesenthal gute Ergebnisse erzielt. Zunächst aber musste wegen der schlechten Wetter-Prognose der Zeitplan geändert werden. So wurden der Sprint und die Verfolgung um je einen Tag vorgezogen. Nichtsdestotrotz eroberten die Schützlinge von Stützpunkttrainerin Martina Seidl fünf erste Podestplätze.
Im Sprint gewann Romy Dietersberger vom SC Traunstein in der AK17, sie sicherte sich in der Verfolgung den dritten Platz. Lea Zerrer vom SC Haag gewann bei den Juniorinnen ebenfalls den Sprint und kam in der Verfolgung als Fünfte ins Ziel. Ebenfalls im Sprint war Anton Hasenknopf in der AK18/19 erfolgreich, den Verfolger beendete er als Vierter. Johanna Ostermaier setzte sich ebenfalls im Sprint durch, die Sportlerin vom WSV Aschau war in der AK18/19 unterwegs. Den einzigen ersten Platz in der Verfolgung schaffte bei den Juniorinnen Sophie Patz vom SC Hammer, im Sprint kam sie auf den fünften Rang. Für Emilia Broschart (AK17) vom SC Ruhpolding sprang im Sprint der zweite Platz heraus, ebenso für Kilian Robl (AK18/19) vom WSV Bischofswiesen und in der Verfolgung für Kilian Pfaffinger (AK18/19) vom WSV Reit im Winkl, der im Sprint auf dem dritten Rang landete. Der Traunsteiner Ben Beyreis (AK17) holte sich im Sprint den dritten Platz, das gelang auch Finn Baier (AK18/19) vom WSV Bischofswiesen. „Man kann alles kurz und knackig beschreiben, wir haben uns kurzfristig entschieden, den Terminplan umzuwerfen, und das war gut so“, beschreibt Martina Seidl die Situation. Die Verlegung des Sprints wirkte sich auch auf die Ergebnisse aus. „Wir hatten im Sprint sehr gute Ergebnisse und haben vier Tagessiege geholt“, freute sich die Trainerin. Die Verfolgung stand auf der Kippe, da sich das Wetter immer mehr verschlechterte. „Das Rennen war ziemlich schwierig, aber auch da, um zu lernen, bei solchen Bedingungen zu laufen und zu schießen“, so Seidl. Die Ergebnisse der Verfolgung wollte sie aber nicht überbewerten. „Insgesamt war es eine gute Teamleistung, ein besonderes Lob gilt unseren Technikern, das war eine tolle Unterstützung“, so die Trainerin abschließend. Nicht am Start waren die Teilnehmer der Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften. SHu