Stephanskirchen – Das große Final-Four-Endrundenturnier der Tischtennis-Bundesligisten um den deutschen Pokal, das heuer im Januar in Kolbermoor über die Bühne ging, ist Geschichte. Am kommenden Wochenende findet nun die etwas kleinere, aber nicht minder spannende Ausgabe beim SV Schloßberg-Stephanskirchen mit 16 qualifizierten Mannschaften statt.
Für die Gastgeber, die vergangenes Jahr schon einmal für die Durchführung dieses Final-Four verantwortlich waren, ist es am Samstag und Sonntag eine besondere Veranstaltung. Die Abteilung feiert nämlich ihr 50-jähriges Bestehen und hofft natürlich, dass sich zumindest eines ihrer drei qualifizierten Teams am Ende den Titel holen kann. Bemerkenswert: In allen Klassen wird es neue Titelträger geben. Bei den Herren stieg bekanntlich der TuS Bad Aibling III, der zuletzt auf Bezirksligaebene die Nase vorne hatte, in die Landesliga auf. Und der SV Schloßberg-Stephanskirchen kegelte Vorjahressieger TSV Haag aus dem Wettbewerb. Die Teilnehmer im Überblick:
Bezirksliga, Herren
SV Schloßberg-Stephanskirchen: Die Gastgeber waren bereits im vergangenen Jahr dabei, kassierten aber zwei Niederlagen. Heuer gilt der Bezirksliga-Tabellenführer als heißer Titelanwärter.
TuS Prien: Die Chiemseestädter stehen in der Bezirksliga derzeit auf einem Abstiegsplatz. Das Final-Four erreichten sie durch einen kampflosen Sieg gegen den Bezirksoberligisten TSV Fridolfing.
SV Bruckmühl: Der Bezirksoberligist kämpft in der Meisterschaft um den Klassenerhalt und hatte auch im Viertelfinale gegen den SV Nußdorf Anlaufschwierigkeiten. Stärkster Spieler ist Alexander Schmidt.
TSV Stein-St. Georgen: Die Mannschaft um Kevin und Christian Glöckner ist schwer einzuschätzen. Den Sprung zur Endrunde schaffte man durch einen 4:2-Sieg gegen den TV Laufen.
Bezirksliga, Jugend
SV DJK Heufeld II: Im vergangenen Jahr war das Team schon einmal beim Final-Four vertreten. Heuer ist man Mitfavorit auf den Titel.
SV Söchtenau: Die Mannschaft um Andrea Furtner möchte den Titel auch auf dieser Ebene holen. Im vergangenen Jahr gewann man auf Bezirksklassenebene.
SV Riedering: Eine gute Figur abgeben will das Team um ihren Spitzenspieler Andreas Dietzel. Das Final-Four erreichte man durch einen kampflosen 4:0-Sieg gegen den TSV 1860 Mühldorf
SV DJK Heufeld III: Ob man im Schatten der zweiten Mannschaft agiert oder für eine Überraschung sorgen kann, bleibt abzuwarten. Im Viertelfinale kam man kampflos weiter.
Bezirksklasse, Herren
SV Schloßberg-Stephanskirchen II: Das Team hatte beim 4:3-Sieg beim SV Ruhpolding Glück, überraschte aber durch das 4:3 gegen den Titelverteidiger TSV 1864 Haag.
TSV Freilassing: Die Grenzstädter bestritten nur Auswärtsspiele, hatten aber mit dem A-Klassisten SV Seeon, den man 4:1 schlug, nur einen echten Prüfstein.
TSV Siegsdorf III: Der Aufstiegskandidat zur Bezirksliga zeigte seine Klasse vor allem in den Spielen mit den beiden 4:2-Siegen gegen die FT Rosenheim und den ASV Eggstätt.
SV Kay: Der Bezirksklassist hatte das schwierigste Programm zu absolvieren. Beim 4:3-Sieg beim SV DJK Heufeld im Viertelfinale war Johann Schachner (6:0 Siege) der stärkste Spieler.
Bezirksklasse, Buben
SV Schloßberg-Stephanskirchen: Im Viertelfinale setzte man sich gegen den SV Tacherting durch. Im Kampf um den Titel vertraut man auf Daniel Falckenberg (5:0 Siege).
SV Riedering II: Etwas kurios verlief Riederings Werdegang, denn das Team musste nur in der ersten Runde antreten, gewann hier aber bei der zweiten Mannschaft des SV Vagen.
TSV Bad Endorf: Durch den starken Eindruck in der Meisterschaft und dem deutlichen 4:1-Sieg gegen den TSV Fridolfing gilt die Mannschaft als heißer Titelkandidat.
Post SV Dorfen: Ob der Wunschtraum in Erfüllung geht, hängt von der Auslosung ab. Dass man ein ernsthafter Gegner ist, zeigten die bisherigen Ergebnisse.
Zeitplan: Das Turnier beginnt am Samstag um 10 Uhr im Jugendbereich mit den Bezirksligen und -klassen. Am Sonntag steigen die Herren ein. Im Anschluss daran finden jeweils die Runden zwei und drei statt.
Ablauf: Die ersten Runden werden vor Beginn des Turniers ausgelost. In der zweiten Runde spielt jeweils der Verlierer der ersten Runde gegen den Sieger der zweiten Begegnung. Die Spiele der dritten Runde ergeben sich automatisch.
Qualifikation: Die Sieger der Herren spielen am 21. und 22. März den Sieger im Verbandsbereich beim TTV Beratzhausen aus.eg