Türkheim – Der DEC Inzell ist im Viertelfinale der Playoffs zur Eishockey-Landesliga ausgeschieden. Nach der Hinspielniederlage gegen den ESV Türkheim unterlag die „Dufter-Truppe“ auch im Rückspiel mit 1:4.
Kaum war die Bayernhymne verklungen, führten die Gastgeber mit 3:0. Das veranlasste DEC-Trainer Pino Dufter dazu, eine Auszeit zu nehmen. „Leider gingen die ersten drei Schüsse gleich in unser Tor und ich musste reagieren. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen“, so der Trainer. Immerhin gelang in der sechsten Spielminute der Anschlusstreffer durch Moritz Brenzinger. „Ab dem zweiten Drittel waren wir die bessere Mannschaft und hätten das 2:3 machen müssen“, so Dufter weiter. Allerdings verteidigte der ESV Türkheim sehr stark. Laut dem Sportlichen Leiter des DEC, Peter Zeller, unterbanden die Schiedsrichter mit zum Teil komischen Entscheidungen den Spielfluss. „Die Leistung der Unparteiischen war oft sehr zweifelhaft. Wir hatten vor dem Spiel eine Besprechung mit den Schiris, im Spiel wurde das Besprochene allerdings nicht umgesetzt“, schimpfte Dufter. Trotz dieser vielen Strafen blieb das zweite Drittel torlos. Im letzten Drittel setzte sein Team immer mehr alles auf eine Karte und kassierte drei Minuten vor der Schlusssirene das 1:4.
„Wir haben diesmal besser gespielt, es war ein gutes Spiel von beiden Teams. Gerne hätte ich noch ein drittes Spiel gemacht, aber ich bin trotz des Ausscheidens sehr stolz auf meine Jungs“, so der Trainer abschließend. Co-Trainer und Topscorer des Teams, Martin Davidek, schimpfte: „Die Vorrunde war, bis auf die Spiele gegen Schliersee, absolut dominant. In den Play-offs war Türkheim nicht das bessere Team, hat uns aber taktisch mit seinem Defensivspiel, auf das wir kein Rezept hatten, besiegt. Normal sage ich nichts zu den Schiedsrichtern. Ich habe in zwölf Jahren Eishockey so etwas noch nicht erlebt. Von Anfang an haben wir gegen sieben Leute gespielt. Zwei Leute haben es geschafft, ein wunderschönes Play-off-Spiel zu zerstören. Wir werden das abschütteln und stärker zurückkommen.“SHu