Inzell – Knapp 170 Teilnehmer sind beim Finale im Junioren-Weltcup der Eisschnellläufer in der Inzeller Max Aicher Arena am Start gewesen. Höhepunkt war ein neuer Junioren-Weltrekord über 3.000Meter durch den Niederländer Thijs Wiersma in 3:40,93 Minuten. Aber auch den Inzeller Startern gelangen gute Plätze. Allen voran Ashley Völker bei den Neo-Senioren.
Dem Schützling von Claudia Pechstein gelang ein zweiter Platz über 3.000 Meter, das bedeute auch den Sieg im Gesamtweltcup. Zweite wurde sie auch im Massenstart, im Teamsprint sprang der dritte Rang heraus. In der Junioren-Konkurrenz war Leo Huber gut unterwegs, lief über 500, 1.000, und 1.500 Meter persönliche Bestzeiten und landete auf den 15. Platz. Maximilian Patz kam über 3.000 Meter mit neuer persönlicher Bestzeit über die Runden und wurde im Massenstart ebenfalls Neunter. Die Berlinerin Neele Göpelt siegte über die 1.500 Meter und sicherte sich auch die Gesamtwertung. Mia Meinig aus Chemnitz rundete mit dem dritten Platz über 3.000 Meter die gute Bilanz aus Sicht der DESG ab.
Zeitgleich zum JWC fanden in Berlin die deutschen Meisterschaften der Junioren D, der Zwölf- bis 13-Jährigen statt. Mit Anna Zauner und Johanna Kogler nahmen zwei Sportlerinnen des DEC Inzell an den Wettkämpfen teil. Zunächst ging es über die kurzen Distanzen 300 und 500 Meter. Anna Zauner zeigte auf beiden Distanzen gute Leistungen und schaffte über 300 Meter eine persönliche Bestzeit. Über 500 Meter verfehlte sie diese um eine Zehntelsekunde. Johanna Kogler schlug sich als jüngerer Jahrgang achtsam im Feld der 13-Jährigen, über die 300 Meter konnte sie als Sechste ihre Sprint-Fähigkeiten aufzeigen. Im Massenstart kam Zauner auf den 18. Platz in einem hart umkämpften Lauf mit 24 Teilnehmerinnen.
Am zweiten Tag waren die beiden Inzellerinnen etwas müde und konnten sich im zweiten Lauf über 300 Meter zum Vortag nicht steigern. Über die abschließenden 1.000 Meter zeigten sie dann aber wieder gute Leistungen, Johanna Kogler stellte sogar eine persönliche Bestzeit auf. In der Gesamtwertung kam Anna Zauner auf den 18. Platz, zehn Plätze besser als im Vorjahr. Für Johanna Kogler war es die erste deutsche Meisterschaft und sie erreichte den siebten Gesamtplatz. SHu