Ruhe bewahrt

von Redaktion

Wasserburgs Damen feiern wichtigen Auswärtssieg

Freiburg – Mit einem souveränen 73:53-Erfolg beim direkten Tabellennachbarn haben die Zweitliga-Basketballerinnen aus Wasserburg ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Vor der Partie rangierten die Innstädterinnen auf Platz vier, die zweite Mannschaft der USC Eisvögel Freiburg unmittelbar dahinter auf Rang fünf – entsprechend brisant war die Ausgangslage in Freiburg.

Die Gäste erwischten einen Start nach Maß. Bis zur sechsten Minute legte Wasserburg einen 9:0-Lauf aufs Parkett und setzte damit früh den Ton. Aggressive Verteidigung, schnelles Umschaltspiel und eine hohe Trefferquote zwangen Freiburg zu einer frühen Auszeit. Erst danach fanden die Gastgeberinnen besser in die Begegnung. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichener, doch Wasserburg behielt die Kontrolle und entschied das erste Viertel mit 15:9 für sich. Im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst auf Augenhöhe. Freiburg hielt dagegen, traf nun sicherer aus der Distanz und kam zwischenzeitlich näher heran. Bis zur Mitte des Viertels war es ein Schlagabtausch, ehe die Wasserburgerinnen nochmals einen Gang höher schalteten. Mit 36:22 ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Wasserburg das tonangebende Team. Die Gäste kontrollierten Rebound und Tempo, bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 21 Punkte aus und schienen frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Doch Freiburg gab nicht auf, kämpfte sich mit viel Energie zurück und verkürzte bis zum Ende des dritten Viertels auf 37:52. Im Schlussabschnitt wurde es nochmals spannend. Die Gastgeberinnen erhöhten den Druck und kamen in der 36. Minute bis auf acht Punkte heran. Die Halle witterte Morgenluft, doch Wasserburg bewahrte Ruhe. Mit einem konzentrierten Schlussspurt stellten die Gäste den 73:53-Endstand her.

Erfreulich aus Sicht der Wasserburgerinnen: Erneut konnten sich alle Spielerinnen in die Scorerliste eintragen. Vier Akteurinnen punkteten zweistellig, zwei weitere schrammten nur knapp an der zweistelligen Marke vorbei. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, die auch dazu führte, dass keine der Freiburger Spielerinnen zweistellig punkten konnte.

Es spielten: Flo Kronast (2 Punkte), Alejandra Mastral (7 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals), Neseya Parker-Williams (14 Punkte, 10 Rebounds, 4 Assists, 4 Steals), Tess Santos (12 Punkte, 7 Rebounds, 2 Assists, 2 Steals), Manuela Scholzgart (15 Punkte, 2 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals), Hayley Smith (13 Punkte, 12 Rebounds), Marlene Stechl (8 Punkte) und Ira Weymar (2 Punkte, 4 Rebounds, 2 Assists).

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