Rosenheim – Jordan Taupert hat sich in seiner ersten DEL2-Saison im Trikot der Starbulls Rosenheim bereits als wichtiger Baustein im Team von Jari Pasanen etabliert.
In der aktuellen Ausgabe von „Hart gecheckt“ – dem OVB-Podcast rund um die Starbulls – spricht der 27-jährige Stürmer unter anderem über…
…die aktuelle Situation vor den Play-offs: „Wir haben jetzt 50 Spiele hinter uns. Jeder von uns muss die richtige Balance für seinen Körper finden und schauen, wie weit man ihn noch pushen kann. Für die meisten bedeutet das im Moment, verstärkt an Schnellkraft und Mobilität zu arbeiten und das klassische Krafttraining etwas zurückzufahren. Denn wir spielen jetzt im Zwei-Tages-Rhythmus.“
…seine deutschen Wurzeln: „Mein Großvater ist in Tegernsee geboren – das ist ja nicht weit von hier. Vor 70 Jahren ist er mit seinen Eltern nach Kanada ausgewandert, damals war er vier Jahre alt. Er ist definitiv ein Vorbild für mich. Als ich klein war, habe ich viel Zeit mit ihm verbracht, weil meine Eltern viel gearbeitet haben. Er hat mir das Schlittschuhlaufen beigebracht, war jeden Tag mit mir beim Training und hat kein Training und kein Spiel verpasst. Er hat sogar mehrere Notizbücher geführt, in denen er all meine Statistiken festgehalten hat – jedes einzelne Tor und jeden Assist. Es gibt stapelweise Hefte mit all meinen Scorerpunkten. Und weil er Deutscher ist, habe ich durch ihn auch meinen deutschen Pass bekommen.“
…seinen Wunsch, Profi zu werden: „Erst als ich nach Drumheller getradet wurde, dort ein paar gute Saisons gespielt und Angebote von Colleges bekommen habe, habe ich ernsthaft darüber nachgedacht. Es war eine großartige Zeit, College-Hockey in Kanada zu spielen. Dann habe ich mit meinem Cousin Skyler McKenzie gesprochen, der jetzt bei den Straubing Tigers in der DEL spielt – damals war er noch in Bremerhaven.
Er hat mir seinen Berater empfohlen, der ihm bei der Beantragung des deutschen Passes geholfen hatte. Da wir dieselben Vorfahren haben, war es für mich ebenfalls einfacher. Ich habe mit seinem Agenten gesprochen, und alles hat gut funktioniert. Letztes Jahr bin ich dann nach Weißwasser gekommen und jetzt bin ich hier in Rosenheim.“
…was er an Rosenheim besonders schätzt: „Ich mag die Landschaft und die Berge. Ich bin ein Outdoor-Typ. Auch in meiner Heimat gibt es viele Seen, und im Sommer springen wir dort gern ins Wasser.
Rund um Rosenheim gibt es ebenfalls viel Wasser – und die Berge, wie gesagt. Es ist wirklich wunderschön hier.“
Außerdem verrät der Angreifer der Starbulls Rosenheim, was ihn mit Cale Makar von der Colorado Avalanche verbindet, warum er sich die Kopfhaare abrasiert – und welchen Leidenschaften er neben dem Eishockey noch nachgeht.
Alle Folgen von „Hart gecheckt“ finden Sie bei Spotify, Apple Podcasts und vielen gängigen Podcatchern. Wollen Sie die Folgen downloaden und später anhören? Klicken Sie auf „Teilen“ und dann auf das Download-Symbol. Außerdem gibt es am Donnerstagabend die komplette Folge auf Radio Charivari zu hören.