Buchbach will 30er-Marke knacken

von Redaktion

Heute um 14 Uhr beim TSV Schwaben Augsburg – Muteba fehlt

Buchbach – Zweite Partie nach der Winterpause für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen gastieren am heutigen Samstag um 14 Uhr beim TSV Schwaben Augsburg, der letzte Woche mit einem 2:1-Erfolg bei Viktoria Aschaffenburg die rote Laterne abgegeben hat.

„Mit dem Sieg gegen Bayern vor der Winterpause und jetzt in Aschaffenburg hat Schwaben Augsburg schon ein Ausrufezeichen gesetzt. Ich bin mir sicher, dass sich die Augsburger noch längst nicht aufgegeben haben“, erwartet Buchbachs Trainer Marc Unterberger einen „unangenehmen Gegner“, der alles in die Waagschale werfen wird, um weiter Boden gutzumachen. Die Schwabenritter, die im Herbst mit einer Verletzungsmisere zu kämpfen hatten, stehen derzeit mit 15 Punkten auf Rang 16 und haben damit zwei Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Auf dem Konto der Buchbacher lagern nach dem 0:0 letzte Woche gegen die SpVgg Greuther Fürth II immerhin 28 Punkte, mit einem Dreier könnten die Rot-Weißen also die Marke von 30 Zählern knacken.

„Wenn wir in unsere Abläufe kommen, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir erfolgreich sind“, sieht Unterberger sein Team gerüstet. Verzichten muss der Trainer weiterhin auf Daniel Muteba, dessen Sprunggelenksverletzung weiterhin Probleme bereitet. Unterberger: „Wir geben Dabo lieber ein paar Tage mehr Zeit zum Auskurieren und wollen nicht riskieren, dass er dann länger ausfällt. Wir brauchen ihn ja noch in einem stabilen Zustand.“ Wieder dabei ist Kapitän Philipp Walter, der gegen Fürth seine Sperre abgesessen hat, ein Fragzeichen steht noch hinter Josue M’bila, der immer wieder mit Sehnen-Problemen im Oberschenkel zu kämpfen hatte, in dieser Woche aber wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Manuel Mattera, der ja schon gegen Fürth passen musste.

Unterberger war mit seinem Buchbacher Punktspieldebüt gegen das kleine Kleeblatt zufrieden, hofft aber auf eine weitere Steigerung: „Fürs erste Spiel nach der Winterpause haben wir eine couragierte Leistung gezeigt, waren lauf- und zweikampfstark. Darauf wollen wir aufbauen.“ Die Stimmung beim Vizemeister ist nach der Nullnummer gegen Fürth gut, die Spieler trainierten entsprechend engagiert und komplett auf Naturrasen.

Die größte Stärke des emotional auftretenden Gegners sind Umschaltmomente, bei denen vor allem der pfeilschnelle Achitpol Keereerom gefährlich in Szene gesetzt wird. Der Ex-Rosenheimer erzielte auch die beiden Treffer letzte Woche in Aschaffenburg. „Da müssen wir aufpassen und diese Situationen möglichst unterbinden. Vor allem müssen wir darauf achten, dass wir uns keine unnötigen Ballverluste leisten. Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel auf unsere Seite ziehen können“, freut sich Unterberger auf die Partie im altehrwürdigen Rosenaustadion. MB

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