Steigt der TSV ab?

von Redaktion

Wenn Mühldorf nicht gewinnt, geht es in die 3. Liga

Mühldorf – Seit Beginn der laufenden Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga steckt der TSV Mühldorf im Abstiegskampf. Daher gab es in den letzten Wochen immer wieder sehr richtungsweisende Partien. Das endgültige „Alles-Oder-Nichts-Spiel“ bestreiten die Innstädter am heutigen Samstag um 19.30 Uhr in Eltmann. Wenn die Mühldorfer nicht drei Punkte holen, sind sie abgestiegen.

Für die Ceratonia Volleys Eltmann geht es nur noch um die finale Platzierung in der Abschlusstabelle. Derzeit belegt Eltmann Rang fünf und kann rein rechnerisch nur jeweils einen Platz aufrücken beziehungsweise abrutschen. Der TSV Mühldorf steht seit Langem auf dem vorletzten Rang und hat sieben Punkte Rückstand zum SV Schwaig, der noch zwei Partien vor sich hat. Das Team von Mateusz Zarczynski absolviert heute sein drittletztes Duell, daher ist klar: Die Mühldorfer müssen alle Partien gewinnen und Schwaig darf nicht punkten – sonst muss der TSV runter. „Für die Mannschaft würde eine Niederlage bedeuten, dass es eine sehr schwache Saison war und viele Fragezeichen für die Zukunft bleiben“, äußerte Zarczynski im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion.

Im Hinspiel gegen Eltmann setzte es im Dezember eine 0:3-Pleite. „Eltmann hat eine sehr erfahrene Mannschaft und einige der besten Spieler der Liga. Wenn wir sie schlagen wollen, müssen wir 120 Prozent abrufen. Das gewisse Extra kann man nur herauskitzeln, wenn die Spieler es wirklich wollen. Ich gebe als Trainer alles, was ich kann – aber die Antwort liegt am Ende in den Händen der Spieler“, betont der TSV-Coach. Zuletzt hatten die Mühldorfer zwei Wochen Pause. „Ich habe versucht, so viel wie möglich zu arbeiten, aber leider war die Trainingsbeteiligung nicht besonders hoch“, bemängelt Zarczynski. So oder so gibt es für Mühldorf nur eine Option, um für die finalen zwei Heimspiele Spannung zu bewahren: drei Punkte in Eltmann.

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