Fußball

Unterhaching möchte auch aufsteigen

von Redaktion

Jetzt ist es offiziell: Nach den Würzburger Kickers hat auch die SpVgg Unterhaching die Bewerbungsunterlagen für die 3. Liga eingereicht. Damit dürfte es im Rennen um den Aufstieg aus der Regionalliga Bayern einen Zweikampf zwischen den Vorstädtern und den Mainfranken geben.

Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II hatte schon vor längerer Zeit signalisiert, nicht aufsteigen zu wollen. Und auch der Tabellenvierte FV Illertissen verzichtet aus infrastrukturellen Gründen auf den möglichen Aufstieg, der ja nur über die Relegation gegen den Meister der Regionalliga Nordost möglich ist. Derzeit führt Lok Leipzig diese Staffel an.

Inwiefern die SpVgg Unterhaching einen möglichen Aufstieg finanziell stemmen könnte, bleibt ungewiss, einen möglichen Zulassungsbescheid vom DFB wird es erst im April geben. Ebenfalls noch unsicher ist, ob der FC Bayern München II, der aktuell acht Punkte hinter Haching liegt, noch ins Rennen um den Aufstieg eingreifen kann.

Die angestrebte Reform der Regionalligen von fünf auf vier Staffeln nimmt unterdessen zwar weiter Konturen an, ist aber noch längst nicht beschlossene Sache. Aktuell wird bei einer angestrebten Reduzierung auf vier Ligen, aus der dann alle Meister direkt aufsteigen könnten, das sogenannte „Kompass-Modell“ favorisiert, nach dem die vier Staffeln in jeder Saison jeweils nach der kürzesten Fahrstrecke zusammengesetzt würden. Die Arbeitsgruppe „Regionalliga-Reform“, die kein beschlussfähiges Gremium darstellt und nur Empfehlungen aussprechen kann, trifft sich am 25. März zur nächsten Tagung. Eine mögliche Reform könnte frühestens zur Saison 2027/28 greifen.mb

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