Ruhpolding – Zum Abschluss des Biathlon-Deutschlandpokals in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena haben die heimischen Sportler noch einmal überzeugen können. Auf dem Programm stand neben dem Massenstart auch noch ein Staffelrennen.
So konnte Lea Zerrer vom SC Haag bei den Juniorinnen gewinnen, Finn-Luca Vester vom WSV Reit im Winkl siegte in der AK17. Zweite Plätze in ihren Leistungsklassen erreichten Hannah Trinkwalder vom SV Oberteisendorf sowie Ben Beyreis vom SC Traunstein. Lena Hofmeister (SV Oberteisendorf) und Sophie Patz (SC Hammer) kamen jeweils als Dritte ins Ziel. Knapp vorbei am Podest schrammten jeweils als Vierte Johanna Ostermaier (WSV Aschau) und Magdalena Sunkler (WSV Bischofswiesen).
Erfreulich fallen die zwei ersten Ränge von Anton Hasenknopf in der AK18/19 aus und die Gesamtsiege von Leni Dietersberger (SC Traunstein) sowie Korbinian Kübler (SC Hammer) bei den Junioren. Einen zweiten Platz in der Gesamtwertung gab es für den Traunsteiner Ben Beyreis in der AK16. Dritte der AK16 wurde Romy Dietersberger ebenfalls vom SC Traunstein.
Stützpunkt-Trainerin Martina Seidl meinte: „Wir sind ein Massenstartrennen gelaufen, da waren die Verhältnisse für alle gleich. Alle haben sich gut verkauft.“ Sie war auch mit dem gesamten Verlauf der Saison zufrieden: „Wir haben drei Gesamtsiege, manche konnten leider nicht an allen Rennen teilnehmen, weil sie krank oder verletzt gewesen sind. Am letzten Tag haben die Teilnehmer an der JWM gefehlt. Alles im allen hat es aber gepasst.“
In den Staffelrennen, die als deutsche Meisterschaft gewertet wurde, duellierten sich die Teams aus Baden-Württemberg und Bayern. Schließlich gewann Bayern dreimal gegenüber zwei Erfolgen aus dem Nachbar-Bundesland. Bemerkenswert war die Staffel der Herren. Hier war mit dem DSV die Gold-Staffel von Sotschi 2014 mit 75 Prozent der erfolgreichen Biathleten am Start: Erik Lesser, Arnd Peiffer und Simon Schempp landeten auf den dritten Platz. Ein Comeback feierten auch Johannes Donhauser, Dominic Schmuck und Matthias Dorfer mit der Staffel Bayern2, sie wurden Zweite. Besonders erfreulich: Schmuck und Dorfer haben eine Trainerlaufbahn eingeschlagen, ebenso wie Lesser in Oberhof. Ergebnisse der Gesamtwertung:
AK16 – weiblich: 1. Mia Kasper, DAV Ulm 253 Punkte 4. Amelie Schwarz, SC Traunstein 225 5. Marie Hinterbrandner, WSV Bischofswiesen 224 7. Magdalena Sunkler, WSV Bischofswiesen 214.
AK17 – weiblich: 1. Charlotta Nößler, WSV Trusetal 280 3. Romy Dietersberger, SC Traunstein 239 8. Emilia Broschart, SC Ruhpolding 197 10. Emily Uhrmann, SC Ruhpolding 175.
AK18/19 – weiblich: 1. Sydney Wüstling, WSV Oberhof 253 4. Giovanna Nicolussi, WSV Kiefersfelden 220 5. Johanna Ostermaier, WSV Aschau 203 8. Leonie Hinterstoisser, SV Oberteisendorf.
Juniorinnen: 1. Leni Dietersberger, SC Traunstein 230 5. Sophie Patz, SC Hammer 205.
Damen: 1. Lena Hanses, DAV Ulm 233 5. Lotta de Buhr, SC Aising.Pang 209.
AK 16 – männlich: 1. Yves Kupferer, SC Bad Säckingen 330 2. Ben Beyreis, SC Traunstein 252 8. Attila Rosee, SC Eisenärzt 178.
AK17 – männlich: 1. Paul Achatz, DAV Ulm 292 5. Finn-Luca Vester, WSV Reit im Winkl 207 9. Quirin Wudy, SC Traunstein 187.
AK18/19 – männlich: 1. Björn Ole Hedrich, SK Nesselwang 2. Anton Hasenknopf, WSV Bischofswiesen 227 5. Kilian Pfaffinger, WSV Reit im Winkl 214 9. Finn Baier, WSV Bischofswiesen 164.
Junioren: 1. Korbinian Kübler, SC Hammer 243.