Pegnitz – Die Landesliga-Eishockeyspieler des EHC Bad Aibling haben auch das zweite Play-off-Viertelfinalspiel beim EV Pegnitz verloren. Die Aibdogs unterlagen 3:8 und beendeten die Saison damit auf dem sechsten Platz.
„Die Ausgangslage war klar, Sieg oder Sommerpause – und so sind wir ins Spiel gestartet. Trotz langer Anreise waren wir von Beginn an da, was Pegnitz durchaus überraschte“, resümierte Trainer Sebastian Stuffler. Bereits in der vierten Minute netzte Andreas Schneider zur Führung ein. Nur drei Minuten später schlug ein satter Schuss von Martin Hadersbeck in Überzahl hinter Pegnitz-Schlussmann Vitek Bystricky zum 2:0 ein. Die Hausherren agierten daraufhin härter und in der elften Minute schlug Roman Navarra zum 1:2 zu.
Im zweiten Drittel gab es viele Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In der 25. Minute glichen die Ice Dogs durch Ales Furch zum 2:2 aus, sieben Minuten später gingen sie durch Navarra mit 3:2 in Führung. In der 38. Minute traf Lucas Wimmer nach Pass von Schneider in Überzahl zum 3:3-Ausgleich. Doch nur eine Minute später mussten die Aibdogs das 3:4 durch Navarra hinnehmen.
„Im letzten Drittel wollten wir dann noch mal alles in die Waagschale werfen und das Spiel drehen“, erklärte Stuffler. Pegnitz setzte fast nur noch auf ihre beiden Importspieler Navarra/Furch, die mehr oder weniger durchgehend auf dem Eis waren. Aibling versuchte alles, aber es wollte kein weiteres Tor fallen. Zweimal Navarra und einmal Furch stellten dann auf 7:3 – und die Messe war gelesen. Die Aibdogs zogen zwar noch mal den Torwart, mussten aber noch das 3:8 durch Elias Maschka schlucken.
„Auch, wenn es natürlich schade ist, dass es vorbei ist, überwiegt ganz klar der Stolz auf unser junges Team. Mit Platz zwei in der Hauptrunde und dem Erreichen des Viertelfinales war dies die erfolgreichste Landesligasaison der Aibdogs“, freute sich Stuffler.sth