37 Kämpfe an zwei Sonntagen

von Redaktion

Boxen beim Starkbierfest war ein Erfolg

Rosenheim – Das Motto des Starkbierfestes im Auerbräu-Festzelt „Starkes Bier. Starke Fäuste“ hat auch am zweiten Box-Sonntag voll zugetroffen. Trotz unsportlichem Verhalten einiger Vereine schaffte es die Organisation unter DJK-Bavaria-Vorstand Günter Ziegler, unter sehr starker Anforderung eine Boxmatinee zustande zu bringen, die das treue Boxpublikum begeisterte und die beteiligten Kämpferinnen und Kämpfer mit viel Applaus zu Höchstleistungen anspornte.

An den zwei Tagen vor der Veranstaltung kamen noch fünf Absagen von Kämpfern des BC Braunau und TSV Schongau. Die letzte Absage erreichte den Verein noch am Tag zuvor gegen 23 Uhr von Peißenberg, die den Verein besonders hart traf: Hierbei wurde der hoffnungsvolle Kadett Veljko Stanojevic freigestellt. Zwei fest eingeplante Kämpfer vom TV Altötting erschienen dann nicht zum Wiegen und waren auch nicht erreichbar. Der vorbereitete und mitangereiste Gegner stand deshalb ohne Kampf da und musste unverrichteter Dinge wieder heimreisen.

Zehn Kämpfe konnten die über 400 Besucher in der Auerbräu-Festhalle dennoch miterleben. Darunter war auch ein Frauenkampf als gelungene Sparringseinlage zwischen der Juniorin Leonie Benediek vom BC Holzkirchen und Frauenkämpferin Laura Benke vom Olympic Boxing Team Dingolfing. Die im vierten Kampf erfahrenere Dingolfingerin wurde gegen die Anfängerin aus Holzkirchen vom Publikum als Siegerin gekürt.

Insgesamt wurden sechs Kämpfe der Männerklasse, einer der Frauenklasse und drei in der Jugendklasse durchgeführt. Der weitere Kämpfer der DJK Bavaria Rosenheim, Konstantin Stanojevic, der im Kadetten-Halbweltergewicht bis 63 Kilogramm antrat und seinen Kampf am Sonntag zuvor gewonnen hatte, zeigte dieses Mal gegen den zwei Jahre älteren Vito Becker vom Boxwerk München mit null Kämpfen sein erlerntes Können nicht. Anstatt von der Ringmitte aus aktiv zu sein, ließ er sich von seinem Kontrahenten im Rückwärtsgang entlang der Ringseile von einer Ringecke zur nächsten abdrängen und hatte somit dem Schlaghagel des Münchners nichts entgegenzusetzen.gz

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