Die beiden Inn/Salzach-Teams der Fußball-Bayernliga Süd haben leichte Dämpfer im Kampf um eine Top-Platzierung im Endklassement hinnehmen müssen. Der SV Kirchanschöring erreichte zwar am vergangenen Mittwoch ein beachtliches 1:1-Remis im Verfolgerduell beim FC Deisenhofen, doch die Leistung der Rupertiwinkler – die sich teils zu passiv präsentierten – stimmte nur teilweise zu 100 Prozent. Zwei Tage später musste der SV Erlbach eine 2:3-Niederlage beim Rangzweiten TSV Landsberg schlucken, wobei die Gastgeber eine Top-Vorstellung boten.
SVE-Trainer Lukas Lechner zeigte sich nach der Landsberg-Partie trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Das war der erwartet starke Gegner“, resümierte der Niederbayer, „trotzdem war das von beiden Seiten eine sehr gute Begegnung. Uns hat am Ende vielleicht das nötige Glück gefehlt, aber mit der Leistung können wir zufrieden sein.“
Nicht viel anders war die Lage bei den Gelb-Schwarzen aus dem Landkreis Traunstein nach dem 1:1 in Deisenhofen: In kämpferischer Hinsicht habe man „eine Bomben-Leistung“ gezeigt, so SVK-Coach Thomas Leberfinger, da wolle er seinem Team nichts vorwerfen. Deshalb hätten sich die „Anschöringer“ – die auf Torjäger Jonas Kronbichler und den spielenden Co-Trainer Christoph Dinkelbach verzichten mussten – den Punkt auch verdient, obwohl Deisenhofen die besseren Torchancen hatte.
Am kommenden Wochenende geht es gegen Teams aus dem Tabellenkeller: Erlbach erwartet am Freitag um 19 Uhr den FC Sturm Hauzenberg zum Ostbayern-Duell, Kirchanschöring gastiert am Samstag um 14 Uhr beim TSV Kottern. Mit Siegen würden die Inn/Salzach-Klubs im erweiterten Kreis der Spitzenteams dabei bleiben. Die Chance auf den Regionalliga-Aufstieg lebt aktuell noch.cs