Drei 1860-Tore in der ersten Halbzeit

von Redaktion

Rosenheimer mit 3:1-Erfolg in Schwabing weiter auf Erfolgskurs

München – Ein Unentschieden zum Auftakt, gefolgt von drei Siegen mit nur einem Gegentreffer. Das ist der Aufstiegskurs, den der TSV 1860 Rosenheim in der Fußball-Landesliga Südost nach dem 3:1-Erfolg beim FC Schwabing fährt.

„Ganz gelungen nach der Winterpause“, bilanzierte Trainer Wolfgang Schellenberg hinterher. Den Grundstock für den jüngsten Dreier am Münchner Nordfriedhof legten die Sechziger im ersten Abschnitt. Schellenberg anerkannte die Leistung der Gastgeber insoweit, als er das Ergebnis mit „klarer als der Spielverlauf“ beschrieb. An der Rechtmäßigkeit des Auswärtssieges bestanden aber herzlich wenig Zweifel.

Denn es geht im Fußball um Ballbesitz, Spieldiktat – und letztlich natürlich Tore. Und die markierten zunächst ausnahmslos die Rosenheimer. Mit Liam Markulin als Türöffner. Der Mittelfeldakteur ließ seiner Balleroberung ein kurzes Dribbling folgen, dann setzte er das Spielgerät aus 25 Metern schmuck unter die Querlatte. Beim 2:0 war es dann Bruder Noah Markulin, der sich die Kugel schnappte. Ein feiner Chip über Schwabings Abwehr, und schon stand Leon Tutic frei vor dem Kasten und vollstreckte. Schwabings lange Bälle sortierten sich allesamt in den Defensivreihen der Gäste ein. „Wir hatten schon Respekt vor Schwabing und dem engen Kunstrasen“, räumte Schellenberg ein. Aber der Grad an Gegenwehr war nicht wirklich angsteinflößend. Vielmehr kamen die Rothosen ob ihres technischen Portfolios weit besser mit den Gegebenheiten zurecht. Weil man „hoch angelaufen und gut gestanden“ sei, war man in der gegnerischen Hälfte zumeist in Ballbesitz. Der dritte Streich fußte gleichwohl auf einem Standard. Ein kurz ausgeführter Eckball in den vorderen Teil des Strafraums, ein Schuss, viele Beine – letztlich war wohl Edis Muhameti der Torschütze.

Nach dem Seitenwechsel nahmen Takt und Klarheit ein wenig ab. Schwabing versuchte es, blieb aber zu ungenau in seinen Aktionen. Ausnahme: Der Distanzschuss von Kasimir Lauber, der krachend hinter Keeper Simon Hamburger einschlug. Eine Schlussoffensive der Münchner blieb aus. „Nach dem Gegentor waren wir stets näher am 4:1“, betonte Schellenberg.

TSV 1860 Rosenheim: Hamburger, Khong-In (65. Gratt), Stojcic, Grundner, Fischer, Ünal (88. Hetemi), Summerer, Tutic, Liam Markulin (80. Lehmann), Noah Markulin (83. Papapicco), Muhameti (68. Elgathous).

Schiedsrichter: Meixner (BC Rinnenthal).

Zuschauer: 93.

Tore: 0:1 Liam Markulin (12.), 0:2 Tutic (19.), 0:3 Muhameti (39.), 1:3 Lauber (56.).rab

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