Ringen

Antonia Schuster setzt Ausrufezeichen

von Redaktion

Die Ringer des TV Feldkirchen 1903 blicken auf ereignisreiche Wochen zurück. Nach Erfolgen bei den bayerischen Meisterschaften in Coburg setzte Antonia Schuster bei den deutschen Meisterschaften ein weiteres Ausrufezeichen für den Verein.

Es war eine Premiere für den Bayerischen Ringer-Verband: Erstmals wurden alle drei olympischen Disziplinen – Freistil, Freistil Frauen/weibl. Schüler und Griechisch-Römisch – zeitgleich an einem Ort ausgetragen. Mit knapp 1.000 Athleten aus 59 Vereinen auf sechs Matten war die Konkurrenz gewaltig. Mitten in diesem hochkarätigen Feld behaupteten sich die fünf Athleten der „rodn Deife“, drei Herren und zwei weibliche Schüler, hervorragend: Quirin Oppenrieder wurde bayerischer Vizemeister, Antonia Schuster sicherte sich bei den weiblichen Schülern ebenfalls die Silbermedaille und Helena Lechner rundete das Ergebnis mit dem dritten Platz ab.

Die starken Leistungen in Coburg blieben nicht ohne Folgen: Sowohl Schuster als auch Oppenrieder erhielten Einladungen zu den Vorbereitungslehrgängen für die deutschen Meisterschaften. Bei den deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend in Frankfurt Oder bewies Schuster ihre Klasse direkt im ersten Kampf, den sie als Punktsieger für sich entscheiden konnte. In einem Teilnehmerfeld von zehn Mädchen in ihrer Alters- und Gewichtsklasse erkämpfte sie sich am Ende den sechsten Platz.re

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