Burghausen – Saisonhöhepunkt für den SV Wacker Burghausen – ein vorläufiger hoffentlich nur, denn die Salzachstädter träumen vom Pokalfinale dahoam. Am heutigen Dienstag geht es um 18.30 Uhr bei den Würzburger Kickers um die große Chance, aus einer mittelprächtigen Spielzeit noch eine Highlight-Saison zu machen.
Das Halbfinale um den bayerischen Toto-Pokal also als Rettungsanker für einige Rückschläge in dieser Saison. Zumal bei einem Sieg das Finale garantiert in Burghausen stattfände, da sich im zweiten Halbfinale die Drittligisten SSV Jahn Regensburg und TSV 1860 München gegenüberstehen, sodass Burghausen als niederklassiger Verein das Heimrecht hätte. „Wir werden mit Sicherheit von gut 250 Fans begleitet. Das zeigt uns natürlich, dass die Unterstützung da ist. Auch an einem Dienstagabend, das ist schon eine coole Sache“, sagt Wacker-Geschäftsführer Andreas Huber, der den größeren Gästeblock in der Akon-Arena reservieren konnte: „Freilich ist es ein Heimspiel für Würzburg gegen einen Gegner aus der gleichen Liga. Da ist es schon klar, dass wir gegen eine Mannschaft, die gerade im Angriff enorme Wucht hat, die Außenseiter sind. Aber wir nehmen die Rolle an, wie auch im Viertelfinale beim Sieg in Unterhaching.“
Personell sind die Gäste allerdings nicht auf Rosen gebettet: Neben den Langzeitverletzten wird auch Kapitän Christoph Schulz weiter ausfallen, dessen Muskelverletzung wohl einige Wochen Pause bedeutet. Vize-Kapitän Felix Bachschmid will trotz seines Zahnunfalls die Mannschaft aufs Feld führen.
Die Auswärtsschwäche der Wackerianer in der Liga lässt Huber prognostisch nicht gelten. „Der Pokal ist sicherlich anders zu bewerten. Das Halbfinale in Würzburg ist ein absoluter Kracher und ein Spiel, auf das alle schon seit langer Zeit hinfiebern. Wir haben uns diese Ausgangslage hart erarbeitet und wollen jetzt den nächsten und letzten Schritt ins Finale gehen. Jeder im Verein weiß, wie wichtig dieses Spiel für uns ist. Wir werden alles daran setzen, das Finale zu erreichen und für ein weiteres Highlight in Burghausen zu sorgen“, hofft Huber auf das Finale dahoam.mb