Gelungenes Wochenende für die beiden Inn/Salzach-Mannschaften der Fußball-Bayernliga Süd: Nach ihren Siegen am 25. Spieltag nehmen der SV Kirchanschöring (3:0 beim TSV Kottern) und der SV Erlbach (2:1 gegen den FC Sturm Hauzenberg) punktgleich die Tabellenpositionen vier und fünf ein, geigen also nach wie vor im „Konzert der Großen“ mit. Sollten die beiden Teams in der Endabrechnung zählergleich sein und es womöglich noch um den Aufstieg gehen, hätte aktuell der SVK die Nase vorn – allerdings nur aufgrund des Torverhältnisses. Denn die beiden Saisonduelle endeten 2:0 für den Heimverein. Die Entscheidung zugunsten der Erlbacher im Ostbayern-Hit gegen Hauzenberg fiel erst in der 83. Minute: Ein Freistoß von Maximilian Sammereier wurde von den Niederbayern nicht konsequent genug verteidigt, der Ball kam zu Lenny Thiel, der mit einem 16-Meter-Flachschuss zum 2:1 in die Maschen traf. Es war bereits das zehnte Saisontor des Stürmers! „Kompliment an die Hauzenberger, die eine sehr gute Leistung gezeigt und uns das Leben wirklich schwer gemacht haben“, zollte SVE-Coach Lukas Lechner den Gästen ein Lob. „Die frühe Führung hat ihnen in die Karten gespielt, sie sind dann sehr tief gestanden und haben gut verteidigt. Wir wollten da den Ausgleich vielleicht zu sehr und waren zu ungeduldig. Dann haben wir uns aber Chancen erarbeitet und durch die Wechsel neuen Schwung gebracht.“ Positive Worte fand auch Kirchanschörings Trainer Thomas Leberfinger für seine Jungs nach dem Auftritt in der ABT-Arena: „Das war ein top Start für uns“, freute er sich über die komfortable 3:0-Führung nach nur 18 Minuten. Er habe in der Halbzeitpause darauf hingewiesen, dass die abstiegsbedrohten Allgäuer „jetzt alles versuchen werden“. Sein Team habe dann auch entsprechend verteidigt. Nur die Umschaltmomente seien „schlecht ausgespielt“ worden. „Wenn wir das vierte Tor machen ist Ruhe im Karton – das haben wir versäumt“, meinte Leberfinger, für dessen Ensemble am kommenden Samstag um 14 Uhr das eminent wichtige Verfolgerduell beim Tabellenzweiten TSV Landsberg auf dem Plan steht. Am selben Tag – jedoch erst um 15.30 Uhr – gastiert der SV Erlbach beim TSV Nördlingen. cs