Jordans? „Wie immer überragend“

von Redaktion

Heimische Biathleten überzeugen beim Drei-Länder-Kampf

Seefeld – Zum Abschluss der Saison sind die heimischen Schüler-Biathleten beim traditionellen Drei-Länder-Kampf zwischen Bayern, Südtirol und Tirol angetreten. Mit am Start war in Seefeld/Tirol auch der Nachwuchs aus der Schweiz, wie seit Jahren traten die Eidgenossen außer Konkurrenz an.

In der Gesamtwertung siegte Südtirol mit acht Punkten Vorsprung auf Bayern, Dritter wurden die Tiroler. „So knapp ist es noch nie hergegangen, wir haben zu den Südtirolern aufgeholt. Sie sind halt in der Breite noch stärker als wir“, so der verantwortliche Schülertrainer Albert Hinterstoißer. Immerhin gewannen acht Sportler aus Bayern in ihrer Klasse, während Südtirol im Sprint und Massenstart nur einen Erfolg verbuchen konnte.

Herausragend aus Chiemgauer Sicht waren die beiden Tagessiege im Sprint und Massenstart von Paul Jordans (S13) vom SC Traunstein sowie Elias Schnurrer (S14) vom WSV Reit im Winkl. „Paul war wie immer überragend, Elias hatte im Massenstart einen sehr schlechten Ski, lieferte aber am Schießstand eine überragende Leistung und konnte so das Rennen gewinnen“, freute sich Hinterstoißer. Ebenfalls zweimal ganz oben auf dem Stockerl stand das Ausnahmetalent Alina Maier (S15) vom WSV Eppenschlag. Gleiches gelang Maja Jähn (S13) aus Nesselwang. Für die heimischen Athleten gab es zwei zweite Plätze durch Simon Magg (S12) vom SC Ruhpolding und Quirin Zauner (S12) vom SC Vachendorf, er kam dazu im Massenstart auf den vierten Platz. Johann Hasenknopf (S15) vom WSV Bischofswiesen belegte im Massenstart den dritten Platz.

„Ich bin sehr zufrieden, alles ist sehr gut gelaufen und wir haben fleißig Punkte sammeln können“, meinte der Trainer zufrieden. Teilweise haderte er in einigen Altersklassen mit den Schießergebnissen. Zufrieden war er mit den Verhältnissen in Seefeld. „Beim Sprint war es etwas tief auf der Loipe, dazu hat es leicht geregnet. Beim Massenstart hatten wir Sonnenschein und die Piste war sehr gut präpariert.“ „Wir haben jetzt erst einmal Pause. Ich bin mit meinem ersten Jahr als Schülertrainer sehr zufrieden, wir haben einiges erreicht“, meinte Hinterstoißer abschließend. SHu

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