Paderborn/Mailand – Vor der Länderspielpause haben die heimischen Profifußballer noch einmal einen intensiven Spieltag erlebt. Von mehr Nahrung für Aufstiegsträume bis hin zu bitteren Erlebnissen war alles mit dabei.
In der 2. Bundesliga spielt der SC Paderborn weiter um den Titel mit. Raphael Obermair und Kollegen rangen das seit Winter bärenstarke Team von Dynamo Dresden mit 2:1 nieder, der Mittelfeldspieler vom Chiemsee war 90 Minuten auf dem Rang. In der Tabelle ist Paderborn Dritter, nur einen Punkt hinter der Spitze. Einen Rückschlag gab es für Stürmer Mergim Berisha und den 1. FC Kaiserslautern, der beim 1. FC Nürnberg mit 0:3 unterlag. Berisha spielte 90 Minuten durch.
Hansa Rostock ist in der 3. Liga weiter auf Aufstiegskurs. Beim SV Wehen-Wiesbaden gab es einen 1:0-Erfolg, bei dem Stürmer Andreas Voglsammer in der 61. Minute eingewechselt wurde und Torwart Benjamin Uphoff zum elften Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer blieb. Für die Aufstiegsträume von 1860 München gab es mit dem 1:2 beim MSV Duisburg einen Dämpfer. Thomas Dähne stand bei den Löwen im Tor, Mittelfeldspieler Philipp Maier wurde in der Schlussphase ausgewechselt. Auf dem Vormarsch befindet sich Alemannia Aachen, das mit Keeper Manuel Riemann mit 2:1 beim FC Ingolstadt 04 gewann. Viktoria Köln mit Flügelspieler Simon Handle – er stand 90 Minuten auf dem Platz – musste sich hingegen Rot-Weiß Essen mit 1:2 geschlagen geben.
In Österreichs dritter Spielklasse – der Regionalliga West – gab es Niederlagen. Der FC Kitzbühel unterlag dem FC Dornbirn mit 0:4, Stürmer Andreas Wörndl war in der zweiten Hälfte im Einsatz. Und Schlusslicht FC Kufstein mit Torwart Thomas Wimmer musste sich beim SC Imst mit 0:1 geschlagen geben.
In der zweiten Liga der Niederlande kam Andre Leipold mit Helmond Sport zu einem 1:1-Remis bei Roda JC in Kerkrade. Offensivspieler Leipold wurde in der Schlussphase eingewechselt. In Italiens Serie D ist Milan Futuro weiterhin im Aufstiegsrennen und steht auf dem zweiten Rang. Der Nachwuchs vom AC Mailand kam zu Hause gegen Sandrio nicht über ein 2:2 hinaus, Magnus Dalpiaz spielte 90 Minuten durch.tn