Izola – Das Chiemgauer Radsport-Team Maxsolar-Raymon ist beim Grand Prix Slowenia in Izola an den Start gegangen. 30 Teams stellten sich der Herausforderung.
Bereits nach 20 Kilometern bildete sich die Gruppe des Tages, in der sich auch Luke Meyer Eland befand. Nach 30 Kilometern hatte die Spitzengruppe einen Vorsprung von einer Minute, diesen vergrößerte sie in den folgenden drei Runden zeitweise auf über zwei Minuten. In der vierten Runde am Berg war der Vorsprung geschwunden, es bildete sich eine 50 Fahrer starke Spitzengruppe. Dieser Tempoverschärfung fielen Luka Martin und Jan Münzer zum Opfer. Im weiteren Verlauf musste auch Luke Meyer Eland das Spitzenfeld ziehen lassen. Mit Jose Maria Garcia und Lachlan McNabb waren noch zwei Fahrer von MaxSolar vertreten. Auf der letzten Runde gab es noch mehrere Attacken aus dem Feld. Am Ende kam es zu einem Massensprint, den der Italiener Buratti Nicolò von MBH Bank CSB Telecom Fort vor dem Russen Vlas und dem Tschechen Novak gewann. Garcia belegte den 15. Platz, McNabb den 35. Rang. Luke Meyer Eland beendete das Rennen auf dem 111. Platz mit sechs Minuten Rückstand auf den Sieger.
Der Rest des Maxsolar-Raymon-Teams fuhr beim österreichischen Eröffnungsrennen in Leonding. Für Büschler, Roth, Scheitinger, Raymond und Rank war es der Saisoneinstand. Das Rennen war von Anfang an sehr schnell, weil viele Attacken aus dem Feld gestartet wurden und sich keine Ausreißergruppe wirklich absetzen konnte. Erst in der dritten Runde am Berg konnte sich eine Spitzengruppe mit den Favoriten aus den österreichischen Kontinentalteams lösen. Im Finale konnten sich dann Tobias Nolde und Maximilian Schmidbauer absetzen und in dieser Reihenfolge das Ziel erreichen. Auf dem dritten Platz landete der Tiroler Nicolas Ginter (Tirol KTM Cycling). Bester Maxsolar-Fahrer war Linus Scheitinger. Teamchef Heinz Kargl war nach dem zweiten Rennwochenende zufrieden mit den Leistungen seiner Fahrer: „Wir haben zwei UCI-Rennen in den Beinen. Die Jungs finden sich im Rennen, jeder weiß, welche Aufgabe er zu erfüllen hat. Wir konnten in der Spitzengruppe mitfahren und am Ende in Slowenien die erste Top-15-Platzierung einfahren.
Die Fahrer haben jetzt jede Woche ein bis zwei Rennen, dann wird die Form konstanter.“ re