Mit ihrem großen Osterwochenende können die beiden Fußball-Bayernligisten aus dem Kreis Inn/Salzach größtenteils zufrieden sein: Der SV Kirchanschöring blieb bei seinen Auftritten gegen den FC Sturm Hauzenberg (4:0) und beim TSV Nördlingen (0:0) unbesiegt und ohne Gegentor, der SV Erlbach löste seine Pflichtaufgabe gegen den FC Ismaning (1:0), ehe er bei Spitzenreiter TSV 1860 München II mit 0:4 verlor. Da jedoch die Löwen-U21 nach aktueller Lage der Dinge nicht aufsteigen darf, sind die Regionalliga-Chancen des SVK (Dritter mit 45 Punkten) und SVE (Vierter mit 44 Zählern) nach wie vor bestens intakt.
„Wir können mit dem Punkt in Nördlingen gut leben“, meinte „Anschörings“ Trainer Thomas Leberfinger, dessen Team in der Schlussphase Glück hatte, als Alexander Schröter eine Riesenchance ungenutzt ließ. Auf dem Rasen im Gerd-Müller-Stadion, „der von draußen besser ausgesehen hat, als er tatsächlich war“, sei es „ein schweres Spiel für uns“ gewesen, so Leberfinger. Zumal den Rupertiwinklern auch noch die viereinhalbstündige Busfahrt in Körper und Geist steckte. Vier Tage nach dem Viererpack von Jonas Kronbichler gegen Hauzenberg (darunter zwei Elfmeter und ein Freistoß) ist zwar nicht Ernüchterung eingekehrt, doch im SVK-Lager weiß man nun wieder ganz genau, an welchen Stellschrauben es zu drehen gilt.
Ein echter Kracher war das Siegtor des Erlbachers Florian Wiedl am Gründonnerstag gegen den FCI: Der 22-jährige Wirbelwind mit der Rückennummer 19 nahm eine Flanke von Tobias Duxner an der Strafraumkante direkt, ehe die Kugel traumhaft via Lattenkreuz in die Maschen prallte. In diesem Match stand die Defensive der Holzland-Kicker noch bestens (Trainer Lukas Lechner: „Wir haben keine einzige Großchance zugelassen“), am Ostermontag musste der SVE hingegen vier Gegentore schlucken. Bitter war die Ampelkarte für den Ex-Löwen Yannik Seils kurz vor der Pause (Foul und Schwalbe, wobei Letztere äußerst umstritten war), zumal die Jungs aus dem Landkreis Altötting in dieser Phase „gut im Spiel waren“, wie es Lechner ausdrückte.
Bereits am Freitag (19 Uhr) geht es für die Erlbacher daheim gegen den Rangelften TuS Geretsried weiter, Kirchanschöring erwartet am Samstag (15 Uhr) den Tabellen-13. FC Ismaning.cs