Eland fährt aufs Podest

von Redaktion

Erfolg bei der Bundesliga am Sachsenring

Hohenstein-Ernstthal – Das erste Rennen der Rad-Bundesliga 2026 ist auf dem Sachsenring gefahren worden. Die 16 Teams sowie die Einzelstarter mussten den 3,3 Kilometer langen Rundkurs 33-mal durchfahren. Es war das erste Aufeinandertreffen der deutschen Kontinentalteams auf deutschem Boden.

Von Beginn an versuchten die Kontinentalteams Rembe und Lotto Kernhaus, das Rennen schnell zu machen. Die erste Bergwertung sicherte sich McNabb, Fahrer des Chiemgauer Teams MaxSolar-Raymon, mit einer Soloattacke. Als er wieder eingeholt wurde, bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe, in der Luke Meyer Eland vertreten war. Die Teamkollegen störten hinten im Hauptfeld, damit die Spitzenreiter den Vorsprung vergrößern konnten. Zwischenzeitlich gingen einige Regenschauer über den Rennkurs, was zur Folge hatte, dass Jonas Melf das Rennen aufgeben musste. Schließlich gelang es einer dreiköpfigen Gruppe um Tobias Nolde, zu den Spitzenreitern aufzuschließen. Im Finale konnte sich dann eine Verfolgergruppe lösen, in der mit McNabb ein weiterer MaxSolar-Raymon-Fahrer vertreten war. In der letzten Runde löste sich Silas Koch und gewann mit 18 Sekunden Vorsprung vor Louis Krupp. Den dritten Platz belegte Luke Meyer Eland von MaxSolar-Raymon. Die Verfolger kamen mit einer Minute später ins Ziel, wobei McNabb als zweiter MaxSolar-Fahrer den zehnten Platz belegte. Im Hauptfeld fuhr Scheitinger auf den 38. Platz, Münzer auf den 46. Platz und Rank auf den 61. Platz. In der Teamwertung konnte das Chiemgauer Team den dritten Platz belegen.

Zwei Tage später startete das Team bei der 50. Auflage Rund um Schönaich. Bereits in der ersten Runde wurde ein hohes Tempo angeschlagen, sodass viele Fahrer das Tempo nicht halten konnten. Nach 90 Kilometern attackierte das MaxSolar-Raymon-Team mit McNabb, dadurch bildete sich eine zwölf Mann starke Spitzengruppe mit allen Favoriten. Drei Runden vor Schluss attackierte dann erneut McNabb, nur noch Johannes Adamietz konnte das Tempo mitgehen. Im Zielanstieg zog der Wahl-Chiemgauer das Tempo an, distanzierte seinen Mitstreiter und kam als Solosieger ins Ziel. Eland belegte den 14. Platz.re

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