Fulda/Düsseldorf – Der Auftakt in die Saison 2026 ist gemacht! Der Kajak Klub Rosenheim hat zum Saisonauftakt im Wildwasser-Rennsport gezeigt, dass auch in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist. Mit Christopher Massini bei den Herren sowie Christina Massini, Lisa Köstle und Maria Weber bei den Damen ging ein eingespieltes Ü23-Team an den Start – und überzeugte direkt mit Geschlossenheit, Tempo und Kampfgeist.
Schon früh wurde klar: Die Rosenheimer sind auch in diesem Jahr durchaus konkurrenzfähig. Besonders die Damenmannschaft in der K1-Besetzung mit Weber, Köstle und Massini präsentierte sich als echtes Ausrufezeichen. In Fulda setzte das Trio direkt ein Highlight und stellte sowohl im Sprint als auch im Classic die schnellste Mannschaft im Feld.
Dabei standen die ersten Rennen noch ganz im Zeichen des Findens und Feinjustierens. Christina Massini ist auf ein neues Paddel umgestiegen und arbeitet sich noch in ihr neues Material hinein. Weber hingegen bringt frischen Schwung mit einem neuen Boot ins Team.
In Fulda zeigte sich die Breite der Rosenheimer Stärke. Im Sprint landeten drei Athletinnen dicht beieinander in den Top-Ten, während Christopher Massini bei den Herren ebenfalls solide ablieferte. Im Classic überzeugte besonders Maria Weber mit einem starken Rennen, während das gesamte Team durch konstante Leistungen auffiel – gekrönt von der Mannschaftsleistung. Auch in Düsseldorf bestätigte sich dieses Bild. Auf der Erft fehlte Maria Weber mit dem vierten Platz nur ein Wimpernschlag zum Podest. Die Konkurrenz war stark, die Abstände minimal – umso wertvoller war der zweite Platz in der Mannschaftswertung.
Ein ganz besonderes Kapitel schrieb das Team schließlich in Monschau. Die Strecke, die sich spektakulär durch die Altstadt schlängelt, begeistert nicht nur Zuschauer, sondern fordert die Athleten mit ihrem berüchtigten „Steingarten“ bis an die Grenzen. Lisa Köstle fuhr ein überragendes Rennen und sicherte sich den zweiten Platz. Christopher Massini überzeugte bei den Herren mit dem sechsten Rang. Maria Weber musste nach einem kleinen Fehler zwar Zeit einbüßen, bewies aber Moral und kämpfte sich zu einem achten Platz. Christina Massini komplettierte das starke Teamergebnis.
Der Blick richtet sich nun bereits nach vorne, denn vom 24. bis 26. April stehen auf der Saalach bei Unken die entscheidenden Qualifikationsrennen für die Weltmeisterschaften in Banja Luka an. Darüber herrscht bei Lisa Weber schon große Vorfreude: „Ein Heimspiel fast vor der Haustür – und eines, das echtes Wildwasserkönnen verlangt. Technisch anspruchsvoll, kraftintensiv und genau das Terrain, auf dem ich mich besonders wohlfühle. Ich habe dort schon einige Rennen und Trainingsmaßnahmen bestritten. Dabei hoffe ich natürlich, dass viele Freunde zum Zuschauen kommen.“ Doch auch die drei anderen Rosenheimer freuen sich auf die Qualirennen.