Die Antworten gibt‘s später

von Redaktion

Daniel Fießinger ist der neue Torhüter bei den Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Ist er die neue Nummer eins? Gibt es künftig überhaupt eine Nummer eins? Oder sind dem neuen Torhüter der Starbulls Rosenheim die Fußstapfen des abgewanderten Publikumslieblings Oskar Autio zu groß? Diese Fragen kann Daniel Fießinger, der Neuzugang der Rosenheimer Eishockeyspieler, ab Herbst nur durch Leistung beantworten. Der 29-jährige aus dem Allgäu wechselt an die Mangfall, nachdem er zuletzt vier Spielzeiten lang für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 aktiv war.

Fießinger spielte im Nachwuchs beim EV Pfronten und EV Füssen, beim Altmeister bestritt er dann auch seine ersten Spiele im Herrenbereich, damals in der Oberliga. Für den SC Riessersee kam er dann erstmals in der DEL2 zum Einsatz, danach spielte er eine Saison lang für die Juniors aus Salzburg in der internationalen Alps Hockey League. Von 2019 bis 2022 stand Fießinger beim EHC München unter Vertrag, in seiner Liste stehen 31 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. Der gebürtige Marktoberdorfer, der im Nachwuchs eine U18- und eine U20-Weltmeisterschaft spielte, bestritt in dieser Zeit auch Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Er wird der 102. Akteur sein, der für eine Rosenheimer Eishockeymannschaft aufgelaufen ist und Länderspiele für Deutschland bestritten hat – in der langen Liste waren vergangene Saison Maximilian Adam und Daniel Weiß hinzugestoßen.

Ab 2022 spielte der 1,94 Meter große Fießinger für den ESV Kaufbeuren in der DEL2, in seiner ersten Spielzeit zeigte er so überzeugende Leistungen, dass er sogar zum „Torhüter des Jahres“ in der DEL2 gewählt wurde – der Nachfolger von Oskar Autio war in dieser Hinsicht sogar einer seiner Vorgänger. „Daniel kennt die Liga sehr gut und hat über Jahre hinweg gezeigt, dass er ein starker Rückhalt sein kann“, erklärte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen.

In der abgelaufenen Spielzeit lief für Fießinger allerdings viel schief. Aufgrund einer Verletzung verpasste er wesentliche Teile der Hauptrunde und konnte nur 17 Spiele bestreiten. Dabei hatte er mit 89,3 Prozent die schwächste Fangquote und mit 3,46 den höchsten Gegentorschnitt seiner ESVK-Laufbahn. In den Play-downs wurden diese Werte deutlich besser, am Ende stand für die Allgäuer allerdings der Abstieg. Hat die Verletzung noch Einfluss auf Fießingers Leistung? Und wie funktioniert der eigentliche Vielspieler im Torwart-Gespann mit Christopher Kolarz? Auch das sind Fragen, die der neue Goalie ab Spätsommer beantworten kann.

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