Brisante Aufgabe für den SV Wacker Burghausen am heutigen Samstag um 14 Uhr in der Fußball-Regionalliga Bayern: Das Gastspiel beim TSV Schwaben Augsburg ist nicht nur die zweite Auswärtsfahrt binnen fünf Tagen ins Rosenaustadion, sondern auch das Duell mit dem Team von Trainer Matthias Ostrzolek, der ab der nächsten Spielzeit in Burghausen das Sagen hat.
Geschenke vom neuen Coach und dessen Team dürfen die Gäste freilich nicht erwarten, stecken die Schwabenritter doch noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Nach dem späten 1:0-Erfolg am Dienstag beim VfB Eichstätt stehen die Augsburger nur noch aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber der SpVgg Greuther Fürth II auf einem Relegationsplatz. 13 Punkte hat die Elf von Ostrzolek in diesem Jahr schon aus acht Spielen geholt – das sieht nicht nach der Bilanz eines Absteigers aus. Zudem können die Schwabenritter, die in der Vorrunde große personelle Probleme hatten, pünktlich zur heißen Saisonphase fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Gegen Wacker kehren auch die zuletzt gesperrten Lukas Ramser und Dennis Ruisinger wieder in den Kader zurück.
Auf der anderen Seite lichtet sich das Lazarett bei den Gästen noch nicht: Neben den Langzeitverletzten Marin Pudic, Elias Crößmann und Denis Ade fehlen auch weiterhin Timothée Diowo (Bänderverletzung am Sprunggelenk), Kapitän Christoph Schulz (Muskelverletzung im linken Oberschenkel) und Alexander Sorge (laboriert noch an einer Knieverletzung). Auch auf Noa-Gabriel Simic, der muskuläre Probleme im Oberschenkel hat, muss Trainer Lars Bender in Augsburg verzichten. Der Einsatz von Linksverteidiger Faton Dzemailji ist zudem fraglich.
„Einerseits ist es natürlich cool, dass wir aktuell viel spielen. Andererseits nimmt uns diese Fülle an Spielen aber auch die Möglichkeit, inhaltlich vertieft mit dem Team zu arbeiten. Wir müssen damit jetzt geschickt umgehen, vor der nächsten Partie bei Schwaben Augsburg gut regenerieren und auch die Belastungen weiterhin gut verteilen. Da wir erst am Dienstag im Rosenaustadion zu Gast waren, sind uns die Bedingungen vor Ort jetzt bekannt, was für das Spiel am Samstag sicherlich von Vorteil sein wird“, sagt Bender im Ausblick auf die Partie.mb