Wacker will Sturmflaute endlich abstellen

von Redaktion

Flutlicht-Heimspiel gegen Greuther Fürth II

Burghausen – Drei Tage nach der 0:1-Niederlage beim TSV Schwaben Augsburg steht der nächste Prüfstein für den SV Wacker Burghausen auf dem Programm: Die Mannschaft von Trainer Lars Bender erwartet am heutigen Dienstag um 19 Uhr im flatbuy-Stadion an der Liebigstraße die SpVgg Greuther Fürth II zum Flutlichtduell des 30. Spieltages in der Fußball-Regionalliga Bayern.

Zentrales Thema bei Wacker ist nicht erst seit den beiden Nullnummern der vergangenen Woche in Augsburg die Sturmflaute: Gerade mal acht Treffer konnten die Salzachstädter in zehn Ligaspielen des Kalenderjahres bislang erzielen und so beklagte Bender zuletzt auch, dass seine Mannschaft vor dem Tor des Gegners „maximal ungefährlich“, sei. Nur der überwiegend starken Defensivleistungen ist es zu verdanken, dass Wacker in diesem Zeitraum immerhin 13 Punkte einsammeln konnte und bis zum Samstag sechs Spiele in Folge ungeschlagen war.

„Mit der Niederlage bei Schwaben Augsburg ist bei uns zuletzt eine kleine Serie gerissen. Das ist wieder einmal dem geschuldet, dass wir mit unseren eigenen Torchancen so kläglich umgehen. Wir hatten eine Vielzahl an Flanken und Möglichkeiten, sind aber einfach zu ungefährlich vor dem Tor und das zieht sich auch wie ein roter Faden durch die gesamte Saison“, blickt Bender zurück, hofft aber heute dennoch auf die Heimstärke seiner Elf: „Beim Heimspiel gegen Greuther Fürth II wollen wir nun zurück in die Erfolgsspur finden und drei Punkte einfahren. Uns erwartet ein schwieriger Gegner, der sich zuletzt total stabilisiert hat, einen guten Fußball spielt und uns alles abverlangen wird.“

Natürlich haben satte elf Spiele – inklusive Pokal – in rund eineinhalb Monaten auch personell ihre Spuren hinterlassen. Am Samstag fehlten neben Gelbsünder Jannis Turtschan sowie den Langzeitverletzten Marin Pudic, Elias Crößmann und Denis Ade viele weitere verletzte Akteure wie Timothée Diowo, Kapitän Christoph Schulz, Alexander Sorge und Noa-Gabriel Simic. Bender: „Wir müssen natürlich gerade jetzt und gegen jeden Gegner erst einmal schauen, wer uns zur Verfügung steht. Die Spiele werden nicht weniger, die Belastung ist extremst hoch und da müssen wir jetzt als Mannschaft irgendwie durch. Ich hoffe natürlich, dass nach und nach ein paar verletzte Spieler wieder zurückkehren.“

Gegner Fürth verlor am Samstag knapp mit 1:2 gegen den Tabellendritten SpVgg Unterhaching, schwebt weiterhin in Abstiegsgefahr und ist auf den ersten Relegationsrang abgerutscht. Seit Christian Fiedler übernommen hat, präsentiert sich das kleine Kleeblatt aber deutlich stabiler, weshalb wie schon beim 1:1 im Hinspiel eine enge Partie zu erwarten ist. Auch der direkte Vergleich der bisherigen 20 Duelle ist ausgeglichen: Der SV Wacker Burghausen siegte siebenmal, die Kleeblatt-Reserve achtmal. Fünf Begegnungen endeten unentschieden. Ein Wiedersehen gibt es mit Innenverteidiger Yannick Scholz, der in der Saison 2022/23 für den SV Wacker Burghausen spielte und über die Stationen Würzburger Kickers und Vilzing nach Fürth kam.mb

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