Siegsdorf – Seit Jahren sind die Damen 50 und 60 das Aushängeschild des TSV Siegsdorf innerhalb des Bayerischen Tennisverbandes (BTV). Meister oder Vizemeister war hier stets die Farge in den letzten Jahren, danach Kampf um den deutschen Meistertitel. Heuer hat der Verband erstmals eine Damen-65-Regionalliga ins Leben gerufen, eine Altersklasse, die es bei den Herren längst gibt. „Wir haben das Deutschland-Finale im Visier, es wäre bei uns daheim in Siegsdorf“, blickt Uschi Geiger voraus. Die Nummer eins der Mannschaft, die aus Übersee stammt, hat sich für die Spielklasse als Senioren-Referentin des BTV in der Sportkommission des Verbandes stark gemacht.
„Die Herren spielen schon seit Jahren in der Regionalliga 65, bei uns hat es das nicht gegeben, was soll das“, sagt Geiger, die sich über die erstmalige Zusage vom BTV freute. Denn die Mannschaft in Siegsdorf ist gleich geblieben zu den letzten Jahren. Hinter Uschi Geiger (Jahrgang 1961) schlagen Marlies Danner (1952) aus Stein St. Georgen, Margot Schnaitter (1957) aus Wasserburg und Gaby Ertl (1959) aus Teisendorf auf.
Weil es aber nur vier Damen-65-Teams in Bayern gibt, wird die Regionalliga in einer Hin- und Rückrunde gespielt, was es im Tennis-Mannschaftssport ansonsten nicht gibt. Mit Siegsdorf kämpfen Iphitos München, TC Geretsried und TSV Unterhaching um die Meisterschaft. Wer die Runde als Erster beendet, spielt um die deutsche Meisterschaft gegen drei andere Regionalliga-Sieger aus dem gesamten Bundesgebiet. „Wir hätten bei einer Finalteilnahme Heimrecht“, freut sich Geiger. Um den nationalen Titel ginge es dann Anfang September.
Saisonstart in der Regionalliga ist am 6. Mai um 11 Uhr in Siegsdorf gegen Iphitos München, eine der besten Adressen im bayerischen Tennis. Weitere Heimspiele sind am 20. Mai gegen Unterhaching und am 17. Juni gegen Geretsried angesetzt.kk