Bayernliga

Pleiten für Erlbach und Kirchanschöring

von Redaktion

Kein Land hat der SV Kirchanschöring im Top-Match der Fußball-Bayernliga Süd beim nicht aufstiegsberechtigten Spitzenreiter TSV 1860 München II gesehen. Mit einer 0:5-Packung ging’s zurück in den Rupertiwinkel. In den Augen von SVK-Chefanweiser Thomas Leberfinger sei nach dem ersten Gegentor „gar nichts mehr da“ gewesen. Ihm fehlten die nötige Körpersprache und das richtige Zweikampfverhalten. So könne man sich nicht präsentieren. Natürlich sei die 1860-U21 auch ein Gegner gewesen, „der völlig zu Recht da oben steht. Eine unfassbar gute Mannschaft für diese fünfte Liga. Aber wir haben es den Löwen auch extrem leicht gemacht.“ Leberfinger vermisste eine Zweikampfführung, die dem Gegner wehtue. Am Samstag um 15 Uhr steigt das nächste „Anschöringer“ Heimspiel gegen den TuS Geretsried.

Der zweite Inn/Salzach-Vertreter im 17er-Feld, der SV Erlbach, bewies zwar beim SV Heimstetten große Moral, musste sich am Ende jedoch knapp mit 2:3 geschlagen geben und kassierte die dritte Niederlage in Folge. Über weite Strecken in Unterzahl agierend, zeigte die Mannschaft von Trainer Lukas Lechner vor allem in der zweiten Halbzeit eine starke Reaktion, wurde dafür aber nicht mehr belohnt. Am Freitag (19.30 Uhr) erwarten die Kicker aus dem Landkreis Altötting dann den FC Gundelfingen in der Holzbau-Grübl-Arena. „In der ersten Halbzeit waren die Heimstettner besser, haben dann aber immer mehr abgebaut. Wir haben uns sogar zu zehnt unsere Chancen erspielt“, bilanzierte Erlbachs Sportlicher Leiter Ralf Peiß – und fügte hinzu: „Ich möchte der Mannschaft ein Lob aussprechen, trotz Unterzahl hat sie bis zum Ende alles versucht.“ cs

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