Bayernliga-Aufstieg wird leichter

von Redaktion

Die Auf- und Abstiegsregelungen von der Fußball-Regionalliga bis zur C-Klasse

Rosenheim – Der TSV 1860 Rosenheim und der TSV 1880 Wasserburg liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Meistertitel in der Fußball-Landesliga Südost. Aber auch für den Vizemeister ist es in diesem Jahr leichter, in die Bayernliga aufzusteigen. Nur ein Gegner muss dazu ausgeschaltet werden – und nicht wie in den vergangenen Jahrenzwei. Ein Überblick über die Auf- und Abstiegsregelungen von der Regionalliga bis zur C-Klasse.

Aufstieg zur 3. Liga: Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II will nicht aufsteigen, in Frage kämen daher nur die SpVgg Unterhaching und Würzburger Kickers. Der bayerische Vertreter muss sich in diesem Jahr aber gegen den Nordost-Medister durchsetzen (21. und 24. Mai). Dort führt derzeit Lok Leipzig knapp vor Carl Zeiss Jena.

Aufstieg zur Regionalliga: Die beiden Regionalliga-Letzten steigen ab, der 15. und der 16. gehen in die Relegation gegen zwei Bayernligisten. Weil der FC Schweinfurt 05 als Absteiger aus der 3. Liga feststeht, gilt hier: Wenn Haching oder Würzburg den Aufstieg schaffen, sind zwei Plätze in der Regionalliga frei, sonst nur einer.

Bayernliga-Süd-Spitzenreiter TSV 1860 München II darf nicht aufsteigen, weil die erste Mannschaft nur in der 3. Liga spielt. Damit reicht hier Platz drei, um in die Relegation um den Aufstieg zu kommen. Aus der Bayernliga Nord haben der SC Eltersdorf, der ASV Cham und der ASV Neumarkt die besten Chancen.

Aufstieg zur Bayernliga: Süd-Schlusslicht Türk Gücü München steht als Absteiger praktisch fest, und auch den Vorletzten dürfte es direkt erwischen, weil weder Türkspor Augsburg (14 Punkte) noch Sturm Hauzenberg (19) den Vorletzten aus der Bayernliga Nord einholen werden. Zurzeit ist das der FC Coburg mit 27 Punkten. Da die beiden Bayernligen zurzeit nur mit 17 Mannschaften spielen, sind dort fünf Plätze frei, die die fünf Landesliga-Vizemeister, der 15. und 16. der Bayernliga Süd sowie der 15., 16. und 17. der Bayernliga Nord unter sich ausmachen. Das heißt: Es gibt nur eine Runde, deren Sieger aufsteigen oder drinbleiben.

Aufstieg zur Landesliga: Der erweiterte Bayernliga-Aufstieg wirkt sich auch auf den Abstieg aus der Landesliga aus. Der Letzte und der Vorletzte steigen wie gehabt direkt ab. Aber nur die 15. und 16. der fünf Landesligen gehen in die Relegation mit den 15 Bezirksliga-Vizemeistern. Der im bayernweiten Quervergleich beste 15. hält die Klasse sogar direkt. Hier haben die DJK Hain (Nordwest) und der TSV Weißenburg (Nordost) die besten Karten, die je 31 Punkte auf dem Konto haben. Der SV Dornach steht als 15. der Landesliga Südost bei 28 Zählern. In der Relegation gilt es aber wie gewohnt zwei Runden zu überstehen.

Abstieg aus der Bezirksliga: Wie im vergangenen Jahr gibt es getrennte Auf- und Abstiegsrunden, weil die Kreisligen zwei Wochen länger spielen als die Bezirksliga. Die zwölf Teams aus den drei oberbayerischen Bezirksligen (jeweils der 12., 13., 14. und 15.) spielen drei freie Plätze in der Bezirksliga aus. In der ersten Runde spielt jeweils ein 12. gegen den 15. einer anderen Gruppe, der 13. gegen einen 14. Nur der Letzte steigt direkt ab.

Aufstieg in die Bezirksliga: Die neun Kreisliga-Zweiten aus Oberbayern spielen zwei Aufsteiger aus. Dabei treffen zunächst wie üblich die Vizemeister der beiden Kreisligen im Kreis Inn/Salzach in Hin- und Rückspiel (3. und 6. Juni) aufeinander. Für den Sieger geht es danach gegen einen Vizemeister aus München, Donau/Isar oder Zugspitze um die Bezirksliga-Qualifikation. Die genaue Auslosung steht noch aus.

Aufstieg zur Kreisliga: Aus beiden Gruppen steigen diesmal jeweils die Letzten und Vorletzten ab. Dafür gilt es für die Dritt- und Viertletzten nur eine Runde gegen einen Kreisklassen-Zweiten zu überstehen. Vier von acht Relegations-Teilnehmer bleiben also drin oder steigen auf. Ausgelost werden die Partien am Sonntag, 31. Mai, in Obing. Gespielt wird auf Kreisebene zwischen dem 4. und 9. Juni.

Aufstieg zur Kreisklasse: Da die Kreisklassen einheitlich auf 14 Vereine aufgestockt wurden, gibt es jeweils zwei Direktabsteiger. Der 11. und der 12. müssen sich in der Relegation mit A-Klassisten messen. Neu dabei ist: Nicht nur die Vizemeister der sechs A-Klassen bekommen eine Aufstiegschance, auch die Tabellendritten sind mit in der Verlosung. Macht 20 Teilnehmer, für die zehn Plätze in der Kreisklasse frei sind. Mit einem Sieg ist man oben.

Aufstieg zur A-Klasse: Hier gibt es keine Relegation. Die Ersten und Zweiten der sechs B-Klassen steigen auf, die Letzten und Vorletzten der A-Klassen steigen ab.

Aufstieg zur B-Klasse: Weil es acht C-Klassen, aber nur sechs B-Klassen gibt, ist nur den Meistern der C-Klassen ein Platz in der B-Klasse sicher. Die Vizemeister spielen weitere vier Aufsteiger aus. Kreisspielleiter Chris Sofis (Seebruck) plant dafür zwei Doppelveranstaltungen auf einem Platz. Der Letzte und der Vorletzte steigen direkt aus der B-Klasse ab.ah

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